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Künstliche Latenz im Netzwerk mit Linux erzeugen

tc_netemManchmal braucht man einen hohen Ping auf dem Server, auf dem man was testen möchte.

Dann kann man entweder 20 Mio Downloads anwerfen und hoffen, dass das irgendwie klar geht ODER man nutzt Linux-Bordmittel, um die Latenz gezielt und gleichbleibend  zu erhöhen.

Angesprochenes Bordmittel kommt mit dem Paket iproute daher, nennt sich tc und benötigt keine weiteren Installationen.

Weiterhin gibt es eine Komponente im Linux-Kernel, die sich netem (Network Emulation) nennt und genutzt werden kann, um verschiedene Fälle beim Testen von Netzwerken zu simulieren.

tc hat die Möglichkeit, entsprechende Regeln für netem zu setzen – unter Anderem auch die Latenz einer Netzwerkkarte.

Mit folgendem Befehl kann man eine Regel hinzufügen, um die Latenz an eth0 um 120ms zu erhöhen:

# tc qdisc add dev eth0 root netem delay 120ms

Dabei wird die Latenz nicht auf 120ms, sondern um 120ms erhöht!
Hatte man vorher eine Latenz von 20ms zum Ziel, sind es jetzt 140ms.

 

Um die Regel zu löschen, verwendet man nachfolgenden Befehl:

# tc qdisc del dev eth0 root netem delay 100ms

 

Um existierende Regeln aufzulisten, schreibt man:

# tc -s qdisc

 

Funktioniert super und ich freue mich, wieder mal was gelernt zu haben.

Panik wegen infizierter Pokémon GO APK

Screenshot Hash DroidPuh, da schieben wieder einige richtig Panik, weil proofpoint.com eine infizierten APK von Pokémon GO gefunden haben will

Der Witz bei der Geschichte: die APK ist noch nicht einmal „in the wild“ aufgetaucht, sondern liegt nur auf einem Softwareverzeichnis, welches sowieso für infizierte Files bekannt sei.

… have not observed this malicious APK in the wild, it was uploaded to a malicious file repository service…

Im abschließenden Fazit nennt proofpoint das Ganze sogar „nur“ einen proof-of-concept – also einen Beweis, dass das Konzept (Leuten per Siteloads Malware unterzuschieben) aufgehen würde.

Natürlich sollte man sich darüber im Klaren sein, dass man Viren und Trojaner Tür und Tor öffnet, wenn man auf seinem Androiden die Installation aus unbekannten Quellen zulässt, aber so eine Welle zu schieben, obwohl eigtl. gar nichts passiert ist, finde ich schon ein wenig überzogen.

Wer sicher sein möchte, dass er sich keine infizierte APK gezogen hat, kann sich z.B. mit Hash Droid die SHA256 Prüfsumme zur heruntergeladenen Datei berechnen lassen und mit den Ergebnissen von proofpoint.com vergleichen.

GUT: 8bf2b0865bef06906cd854492dece202482c04ce9c5e881e02d2b6235661ab67
(Hash kann je nach installierter Version abweichen)

BÖSE: 15db22fd7d961f4d4bd96052024d353b3ff4bd135835d2644d94d74c925af3c4

Außerdem zeigt man auf der Seite von proofpoint.com noch 2 Screenshots der App-Berechtigungen, die immer wieder ein guter Anhaltspunkt dafür sein können, ob man sich eine Schadsoftware auf seinen Androiden geladen hat oder nicht.

7 Milliarden Hasis

Bin heute im Netz über den britischen Animationskünstler Cyriak gestolpert, der echt abgefahrene GIFs und Clips erstellt.

Aufmerksam wurde ich auf ihn durch das Video „7 billion“, in welchem aus einem Hasi eine große Menge Hasis werden.

Cyriak bastelt seit 2004 verrückte GIFs und hat dann 2006 das Video Editing für sich entdeckt.
Seine Arbeit kann man in verschiedenen Werbeclips und Musikvideos wiederfinden.

Die Idee zu „7 billions“ kam ihm schon vor einiger Zeit, als die Weltbevölkerung die 7 Milliarden überschritt. Er konnte sich nicht vorstellen, wie 7 Milliarden Dinge von etwas auf einem Haufen aussehen würden und hat dies dann mit den Langohren visualisiert.

Gruselig, auf was für Ideen manche kreative Köpfe so kommen.

Angespielt: Tower Unite

Auf meinem Weg durch die aktuellen Steam Sale Angebote bin ich durch Zufall auf Tower Unite von Pixeltailgames gestoßen, welches quasi die Standalone-Version von GMTower darstellt.

Tower Unite ist, wie GMTower, eine Gaming-Community, in der es darum geht, gemeinsam mit anderen Spielern (deswegen ja auch Community) Minispiele zu spielen, darüber Units (Währung) zu erhalten, welche man dann investiert, um sein Condo einzurichten bzw. den Spieler mit coolen Gadgets zu versorgen.

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Für euch getestet: Unicity.Matcha

matchaEinige von euch haben sicher schon mitbekommen, dass ich gern mal einen Energy-Drink genieße.
Ein paar weniger wissen, dass ich bis vor Kurzem den Kram täglich (teilweise mehrfach) konsumiert habe.

Kein Wunder also, dass mein Magen, der sowieso schon nicht ganz rund läuft, das nicht so geil fand und trotz Medics immer wieder mit Schmerzen und heftigem Sodbrennen auf den Konsum reagiert hat.
Außerdem hat mein Kreislauf nicht immer gleich auf die Zufuhr von dem Zeug reagiert. Mal ging der Kreislauf total in den Keller, mal war ich total zappelig und mal ist nix passiert.

Der Kram ist halt einfach nicht so gesund oder ich bin inkompatibel.
Who knows?

Blöd nur, dass ich nach dem Aufstehen nicht so gut aus dem Arsch komme, Kaffee nicht vertrage, Mate mir (durch die Kohlensäure) auch Sodbrennen bereitet und Cappucino erst abkühlen muss, ehe man ihn trinken kann.

Da muss eine Alternative her.
(Nein, Frühsport ist keine!)

Zeig mir die Alternative!

Ubisoft wird 30 und verschenkt 7 Spiele kostenlos

ubisoft_30jahreZur Feier des 30. Geburtstags von Ubisoft kann man über den Ubisoft-Club sieben digitale PC-Spiele kostenfrei beziehen.

Jeden Monat wird ein neues Spiel enthüllt und zum Gratis-Download angeboten. Da der Download nur begrenzt angeboten wird, sollte man sich beeilen.

Den Anfang macht Prince of Persia – The Sands Of Time.
Nicht mehr ganz frisch, aber immerhin.

Hier geht’s zur Aktionsseite von Ubisoft.

Fotobuch von Saal-Digital getestet

Fotobuch von Saal-Digital getestet

Wie einige sicherlich wissen, fotografiere ich ab und zu ein wenig mit meiner DSLR durch die Gegend.

Da es auf Dauer doch recht öde ist, die entstandenen Bilder nur auf dem Rechner zu betrachten, bestelle ich gelegentlich Abzüge in verschiedenen Größen bei unterschiedlichen Dienstleistern.
Selten kommt es vor, dass ich mir mal ein Fotobuch zusammenstelle.
Sehr selten.
Zweimal bisher, um genau zu sein.

Über mein erstes Fotobuch habe ich damals hier berichtet und war doch sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

Kürzlich hatte ich dann die Chance, ein Fotobuch vom Premium-Dienstleister Saal-Digital testen zu dürfen und bin, um es kurz zu machen, absolut begeistert.

Zeig mal her das Buch!

Computer per URL aus der Ferne starten (schnelle Variante)

Manchmal sieht man ja echt den Wald vor lauter Bäumen nicht.
Kennt ihr auch, oder?

Ich brauche gelegentlich mal Fernzugriff auf meinen Computer daheim, um Dinge zu tun.
Da dieser PC aber meist ausgeschaltet ist, wenn ich nicht daheim bin, habe ich mir bisher immer damit geholfen, mich aus der Ferne auf meiner Fritz!Box anzumelden und mich dann durch die Netzwerkmenüs zu hangeln, bis ich dann meinen PC auswählen und remote starten konnte.

Heute ging mir das dann so auf den Sack, dass ich mich mal 2 Minuten länger mit der Materie beschäftigt habe und nun bloß noch eine bestimmte URL in den Browser eingeben muss, um meinen PC remote zu starten.

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Gewinnspiel: Steam Keys im Wert von über 200€

SteamKeyVerlosung2016

Das Gewinnspiel ist beendet und alle Gewinner/innen wurden benachrichtigt.

Für alle, die gern am PC zocken und und einen Account bei Steam und Facebook haben, ist heute ein guter Tag, da heute mein kleines Gewinnspiel, bei dem ihr Steam Keys für Spiele im Gesamtwert von bummelig 200€ gewinnen könnt, startet.

Die Keys haben sich im letzten Jahr durch Käufe verschiedener Game-Bundles bei mir angesammelt und sind zu schade, um nicht genutzt zu werden.

Folgende Titel  stehen zur Verlosung:

TitelLink zur ShopseiteWert
The Talos PrincipleKlick für Shopseite39,99€
South Park: The Stick of TruthKlick für Shopseite29,99€
Cities in Motion 2Klick für Shopseite19,99€
Payday 2Klick für Shopseite19,99€
RustKlick für Shopseite19,99€
Rocket LeagueKlick für Shopseite19,99€
This War of MineKlick für Shopseite18,99€
A Fistful of GunKlick für Shopseite12,99€
Absolute DriftKlick für Shopseite11,99€
Costume QuestKlick für Shopseite9,99€
Human Resource MachineKlick für Shopseite9,99€
Magicka + 2 DLCKlick für Shopseite9,99€

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Hyper Reality – Sieht so unsere Zukunft aus?

Elektrische Helferlein finde ich spannend und nutze sie gerne. Muss ich ja zugeben.

Ich besitze ein Smartphone, welches mit meiner Smartwatch gekoppelt ist, um so bequem Informationen abrufen zu können

Weitere Wearables (Brillen, Kontaktlinsen, Ohrstecker, etc) würde ich ohne zu zögern tragen, um gewünschte(!) Informationen immer in Reichweite haben zu können.

Auch gefallen mir bestimmte Entwicklungen im Handel (z.B. kontaktloses Zahlen, Werbung on Demand, etc) und finde, dass sich die Dinge in die richtige Richtung entwickeln.

Was allerdings das nachfolgende Video zeigt, wäre der absoluter Albtraum aka Overkill und ich hoffe, dass wir diesen Stand nie erreichen werden.

Manchmal ist weniger halt doch mehr.

 

Der Film Hyper Reality wurde von Keiichi Matsuda erschaffen und soll auf provokante Art und Weise zeigen, wie die Zukunft aussehen könnte, wenn die physische und virtuelle Realität immer weiter miteinander verschmelzen.

Auf der Projektseite von Hyper Reality kann man mehr dazu lesen.