minecraft-Server mit Linux starten und stoppen

Nachdem ich nun auch dem MineCraft-Fieber verfallen bin, habe ich mich dran gemacht und einen Server aufgesetzt.

Da es sich hierbei um eine Java-Geschichte handelt und das starten mittels ’screen‘ manchmal mehr als nervig ist, habe ich mir ein sehr einfaches start-stop-Script gebaut, welches ich hier vorstellen möchte :)

Schwupps, da ist’s auch schon…

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Dienst mit Cronjob überwachen und neustarten

Heute haben mein Bruder und ich uns darüber unterhalten, dass es nervig ist, wenn der Teamspeak³-Server ausfällt und es keiner mitbekommt.

 

Wir haben dann über eine möglichst einfache Lösung sinniert, wie man den TS³-Server schnell und automatisch wieder an den Start bekommt.

Meine Lösung sieht wie folgt aus:

Da ich ein start-stop-Script für meinen TS³-Server verwende, kann ich mir dieses zusammen mit einem Cronjob zu Nutzen machen.

Dazu schreibe ich einfach eine neue Zeile in /etc/crontab

Kurze laienhafte Erklärung:

Es wird per grep in ps ax nach dem Dienst ts3server_linux geschaut. Das 2. grep -v ‚grep‘ schliesst dabei alle Zeilen aus, die grep enthalten. Der letzte Teil ist der Aufruf des TS³-Servers, sollte das erste grep kein Ergebnis liefern – also der TS³-Server nicht aktiv sein.

 

Wer postfix (oder sendmail) installiert hat, kann den Teil zum Aufruf des TS³-Servers wie folgt ändern.

Dann gibt’s eine nette Hinweis-Mail, wenn der Server neugetartet wurde.

Verzeichnislisting bei apache2 deaktivieren

Manchmal will man ja verhindern, dass Inhalte eines Verzeichnisses auf dem Webserver direkt abgerufen werden können. Oftmals ist dies der Fall, wenn keine index.html oder index.php im Verzeichnis liegt. Der Browser zeigt dann den kompletten Inhalt des Verzeichnisses an.

 

Um dem Apache nun zu sagen, dass er genau das nicht tun soll, ändert man unter /etc/apache2/sites-enabled einfach die – ich sag mal – Dateien (zB 000-default), für welchen Alias das Listing deaktiviert werden soll. Man muss nicht irgendeine apache.conf oder httpd.conf ändern.

 

Geändert werden muss:
[code]
<Directory /var/www/>
Options Indexes FollowSymLinks MultiViews
AllowOverride None
Order allow,deny
allow from all
</Directory>
[/code]
zu
[code]
<Directory /var/www/>
Options -Indexes FollowSymLinks MultiViews
AllowOverride None
Order allow,deny
allow from all
</Directory>
[/code]
Es wird also einfach nur ein „-“ (Minus) vor das Wort „Indexes“ gesetzt.

 

Ruft man nun das Verzeichnis auf, erhält man ein „403 – Forbidden“. Wunderbar!

 

Möchte man einen bestimmten Ordner dennoch entsprechend freigeben, fügt man folgendes in die Datei ein:
[code]
<Directory /var/www/pfad/zum/ordner>
Options Indexes FollowSymLinks MultiViews
AllowOverride None
Order allow,deny
allow from all
</Directory>
[/code]
Man erlaubt also einfach für einen bestimmten Ordner das Auflisten der Dateien.

 

Dann noch fix den apache neustarten und alles sollte wie gewünscht laufen :)

Kein Pidgin-Symbol unter Ubuntu 11.04 Unity

Kann ganz schön nerven, wenn man kein Benachrichtigungs-Symbol von seinem Lieblingsmessenger mehr hat und ständig nen Taskwechsel machen muss, um zu schauen, ob man neue Nachrichten hat.

Das Problem ist, dass Unity mit einer white-list für das Systemtray daherkommt und hier standartgemäß sehr wenig Einträge drin stehen.

Die Liste kann man sich mit
[code]gsettings get com.canonical.Unity.Panel systray-whitelist[/code]
ansehen.

Will man schnell einfach alle Systrays wiederhaben, gibt man
[code]gsettings set com.canonical.Unity.Panel systray-whitelist „[‚all‘]“[/code]
ein.

WLAN beim Laptop im Akkubetrieb unter Ubuntu langsam

Mal wieder als Reminder an mich selbst, wenn ich vergessen habe, warum das WLAN nach einer Ubuntu-Installation so langsam ist.

Es liegt am Power-Save-„Modul“. Abhilfe erreicht man, indem man die entsprechende Datei modifiziert:
[code]sudo gedit /usr/lib/pm-utils/power.d/wireless[/code]

[code]iwl*) if [ -f „/sys/class/net/$1/device/power_level“ ]; then
iwlevel_ac=0
iwlevel_batt=3
else
iwconfig_ac=“power on“
iwconfig_batt=“power on“
fi;;
*) iwconfig_ac=“power on“
iwconfig_batt=“power on“;[/code]

und

[code]case $1 in
true) wireless_powersave off ;;
false) wireless_powersave off ;;
*) exit $NA ;;[/code]

LAMP unter Ubuntu einrichten

Da ich immer wieder die einzelnen Pakete für die Installation eines LAMPs vergesse, ist dies ein kleiner Reminder für mich und evtl. eine Hilfe für andere, die sich einen Webserver unter Ubuntu einrichten wollen.

Weil ich von Sicherheit auf diesem Gebiet keine Ahnung habe, weise ich vorsorglich darauf hin, dass es sich hierbei nur um eine Testumgebung auf einer lokalen Maschine handelt. Weiterhin übernehme ich keine Haftung für Schäden, die dadurch am System verursacht werden können.

Zuerst werden die nötigen Pakete installiert – dies geschieht in einem Rutsch mit:
[code]sudo apt-get install apache2 php5 mysql-server-5.0 libapache2-mod-php5 libapache2-mod-auth-mysql php5-mysql[/code]

Nun müssen in den meisten Fällen noch die Rechte des /var/www-Ordners angepasst werden, damit man darin arbeiten kann:
[code]sudo chmod 0775 /var/www
sudo chgrp -R www-data /var/www
sudo adduser benutzername www-data[/code]

Möchte man das Verzeichnis als Verknüpfung auf dem Desktop haben, macht man dies mit:
[code]ln -s /var/www/ /home/benutzername/Arbeitsfläche/[/code]
bzw.
[code]ln -s /var/www/ /home/benutzername/Desktop/[/code]

Nun können wir uns im Verzeichnis /var/www eine Datei namens info.php anlegen, welche folgenden Code enthält:
[code]<?php
phpinfo();
?>[/code]

Ruft man nun http://localhost/info.php auf, sollte dort eine Seite erscheinen, die uns sagt, was unsere php-Installation so alles kann.

Möchte man nun noch ein grafisches Front-End für mySQL installieren, nimmt man folgende Befehle:
[code]sudo apt-get install phpmyadmin
sudo ln -s /etc/phpmyadmin/apache.conf /etc/apache2/conf.d
sudo apache2 restart[/code]

Fertig!

Anregungen, Korrekturvorschläge und Tips gerne per Kommentar :)

Sound am Lenovo Ideapad unter Ubuntu korrigieren

Tjo, da hab ich doch echt feststellen müssen, das die Speaker-Buchse am Leneovo unter Ubuntu 10.10 keinen Ton von sich gibt und die internen Lautsprecher nicht stummgeschaltet werden, wenn man nen Stecker einstöpselt.
Ärgerlich :-/
Naja, hab dann erstmal geschaut, was ich da eigtl. für ne Soundkarte drin hab:
[code]jbeuth@lenovo:~$ cat /proc/asound/cards
0 [Intel          ]: HDA-Intel – HDA Intel
HDA Intel at 0xdb100000 irq 47
1 [NVidia         ]: HDA-Intel – HDA NVidia
HDA NVidia at 0xd3000000 irq 17[/code]
Ist ja schonmal ne Ansage, aber welcher Chip ist es bitte?
[code]jbeuth@lenovo:~$ head -n 1 /proc/asound/card0/codec*
Codec: Conexant CX20585[/code]
Ahhh, danke :)

Bissi gegoogelt und rausgefunden, dass man folgenden Eintrag in die etc/modprobe.d/alsa-base.conf einfügen muss, um dem Alsa-„Treiber“ zu sagen, dass er da nen besonders blöden HDA-Chip hat: options snd-hda-intel model=ideapad

Geht am Einfachsten mit
[code]jbeuth@lenovo:~$ sudo gedit /etc/modprobe.d/alsa-base.conf[/code]
Danach ReBoot und *zack* hat man Sound am externen Ausgang :)

PS: Micro geht noch nicht… Muss aber auch nicht… bis jetzt :D

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