CRTspec – Yet another audio visualizer

Gepostet in: Software

Wie einigen bekannt sein dürfte, packt mich hin und wieder die Lust und ich werfe Ableton an, um ein wenig fragwürdige „Musik“ zu produzieren.

Nichts professionelles, aber ab und an kommt was dabei heraus, was nicht ganz so scheiße klingt.

Wenn dieser Fall eintritt, möchte man ja gerne auch mal ein solches Werk veröffentlichen und was bietet sich da besser an, als ein Video?

Genau, SoundCloud.

Nein, Spaß.

Natürlich ein Video!

Da ich aber eher zu faul für Video-Editing und ein heimlicher Fan von dem alten Winamp Visualizer bin, hatte ich in der Vergangenheit div. AudioVisualizer ausprobiert. Am Ende bin ich bei Easy Audio Visualization hängengeblieben, weil er von allen kostenfreien bzw. günstigen Varianten meiner bescheidenen Meinung nach der beste ist.

Zufrieden war ich damit aber auch nicht so 100%ig.
Ich wollte was eigenes. Einen eigenen Stil quasi.

Dann kam die KI und bot einem Programmierer, wie ich es nicht bin, plötzlich die Möglichkeit, Dinge zu schaffen, die man schon immer haben wollte.

Das war die Geburtsstunde von CRTSpec.

CRTSpec nimmt einen Song (mp3, wav, flac, m4a, aac, ogg – was so rumliegt) und macht daraus ein Video.
Spektrum-Visualizer im CRT-Look: Scanlines, Glow, Flicker, leichte Barrel-Distortion – das volle Röhrenfernseher-Programm halt.

Dabei bringt CRTSpec 13 verschiedene Templates mit – von klassischen Balken über eine kreisförmige Spektrum-Darstellung, ein Oszilloskop-Hybrid („scope“), pulsierende Grid-Zellen bis hin zu einer fließenden Plasma-Welle oder einem Terrain-Look mit Partikeln. Dazu Look-Presets und Speed-Profile von Qualität bis „mach mal schnell“, je nachdem ob man Zeit oder Geduld hat.

Ursprünglich war die Oberfläche in Qt gestaltet, aber als ich neulich von Flet erfuhr, hab ich Claude kurzer Hand erneut bemüht und CRTspec dahin migrieren lassen. Sieht deutlich besser aus.

Wer Lust hat kann sich das Tool gerne hier herunterladen – natürlich auf eigene Gefahr.
Ich übernehme nach wie vor keine Haftung für Schäden, die durch meine oder die Software Dritter entstehen (AS-IS und so).

Gebaut wurde das Tool in Python, wird aber zu einer .exe gepackt und ist somit (aktuell) nur für Windows verfügbar. Möglich, dass ich den Python-Bumms irgendwann mal nach GitHub lade. Wer weiß das schon.

Nachfolgend ein obligatorisches Beispiel-Video.

Viel Spaß damit!
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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=t5n-eJVbrYQ


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Jan B-Punkt

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Ich bin Jan, der Hauptakteur bei janbpunkt.de. Naja, eigtl. bin ich sogar der einzige Schreiberling hier. 1980 in Eckernförde geboren, lebe ich aktuell in Kiel und habe Spaß an Technik, Gadgets und dem Internet. Außerdem fotografiere und zocke ich gern. Verständlich, dass die meisten Artikel sich daher auf eben jene Themen beziehen.

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