SteamVR mittels VRidge auf Android nutzen

steamvr_androidSeit ich damals das erste Google Cardboard bekommen habe, frickel ich daran rum, mein Android-Smartphone zum Oculus-Ersatz umzufunktionieren.

Hab ewig mit verschiedenen Apps und Streaming-Tools erfolglos rumgedoktort, bis ich dann vor einiger Zeit auf VRidge von RiftCat gestoßen bin. Außerdem ging zwischenzeitlich SteamVR live, was sich ebenfalls als sehr hilfreich erwiesen hat.

Heute hatte ich dann endlich mal wieder die Muße, mich damit zu beschäftigen und zu basteln.

Long story short: es läuft und es begeistert mich!

Im Prinzip ist es gar nicht so schwer:

  1. VRidge auf Smartphone installieren
  2. Partner-App auf dem PC installieren
  3. Partner-App auf PC starten
  4. App auf Smartphone starten
  5. verbinden
  6. ab in die Brille mit dem Smartphone
  7. SteamVR Spiel starten
  8. Brille aufsetzen und Spaß haben

Ich habe heute erstmal Gunjack (weil günstig) und Euro Truck Simulator 2 (weil vorhanden) angespielt und bin echt geflasht, wie geil das funktioniert.

Schaut einfach selbst, wie ich mich zum Affen mache. Hatte ich erwähnt, dass es unglaublich viel Spaß macht?

Zu erwähnen sei noch, dass ich die App bisher nicht kalibriert habe und dadurch die Blickrichtung von alleine zur Seite driftet. Weiterhin wird das Smartphone (zumindest mein Oneplus X) nach 15-20 Minuten richtig heiß. Man sollte also aufpassen und dem Gerät eine Pause gönnen.

Außerdem laufen (noch) nicht alle Games, die mit Oculus, Vive, Steam-Zeugs etc pp funktionieren per VRidge. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Mehr Infos dazu und wie man die einzelnen Spiele eingerichtet werden müssen findet man auf der Hilfeseite von RiftCat.

Künstliche Latenz im Netzwerk mit Linux erzeugen

tc_netemManchmal braucht man einen hohen Ping auf dem Server, auf dem man was testen möchte.

Dann kann man entweder 20 Mio Downloads anwerfen und hoffen, dass das irgendwie klar geht ODER man nutzt Linux-Bordmittel, um die Latenz gezielt und gleichbleibend  zu erhöhen.

Angesprochenes Bordmittel kommt mit dem Paket iproute daher, nennt sich tc und benötigt keine weiteren Installationen.

Weiterhin gibt es eine Komponente im Linux-Kernel, die sich netem (Network Emulation) nennt und genutzt werden kann, um verschiedene Fälle beim Testen von Netzwerken zu simulieren.

tc hat die Möglichkeit, entsprechende Regeln für netem zu setzen – unter Anderem auch die Latenz einer Netzwerkkarte.

Mit folgendem Befehl kann man eine Regel hinzufügen, um die Latenz an eth0 um 120ms zu erhöhen:

# tc qdisc add dev eth0 root netem delay 120ms

Dabei wird die Latenz nicht auf 120ms, sondern um 120ms erhöht!
Hatte man vorher eine Latenz von 20ms zum Ziel, sind es jetzt 140ms.

 

Um die Regel zu löschen, verwendet man nachfolgenden Befehl:

# tc qdisc del dev eth0 root netem delay 100ms

 

Um existierende Regeln aufzulisten, schreibt man:

# tc -s qdisc

 

Funktioniert super und ich freue mich, wieder mal was gelernt zu haben.

Computer per URL aus der Ferne starten (schnelle Variante)

Manchmal sieht man ja echt den Wald vor lauter Bäumen nicht.
Kennt ihr auch, oder?

Ich brauche gelegentlich mal Fernzugriff auf meinen Computer daheim, um Dinge zu tun.
Da dieser PC aber meist ausgeschaltet ist, wenn ich nicht daheim bin, habe ich mir bisher immer damit geholfen, mich aus der Ferne auf meiner Fritz!Box anzumelden und mich dann durch die Netzwerkmenüs zu hangeln, bis ich dann meinen PC auswählen und remote starten konnte.

Heute ging mir das dann so auf den Sack, dass ich mich mal 2 Minuten länger mit der Materie beschäftigt habe und nun bloß noch eine bestimmte URL in den Browser eingeben muss, um meinen PC remote zu starten.

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Kurzer Erfahrungsbericht: meine erste SSD

Gestern habe ich meine allerste SSD geliefert bekommen und wollte sie abends natürlich gleich einbauen und nutzen.

Da meine „c:“-Partition gut 230GB groß ist (fragt mich bitte nicht, warum ich das damals so angelegt habe), entschied ich mich für eine Samsung MZ-75E250B/EU EVO 850 interne SSD 250GB (6,4 cm (2,5 Zoll), SATA III) schwarz$ welche – abgesehen vom Samsung Software-Paket – ohne Zubehör geliefert wird.
Schrauben und Einbaurahmen sollte man also bereits zur Hand haben, wenn man die Platte nicht einfach im Gehäuse rumhängen lassen möchte.
Ich hatte weder das Eine noch das Andere im Haus und somit baumelt die Platte halt.
Wiegt nix und bewegt sich eh nicht. Also geht pfuschen mal klar.

Rechner nach dem Einbau wieder hochgefahren und die Migrationssoftware von Samsung installiert, um anschließend die alte HD klonen zu können.

Die Installation der Software machte keine Schwierigkeiten (warum auch) und so konnte der Spaß beginnen.
Quell- und Zielplatte auswählen, Start drücken und warten.

So zumindest der Plan.

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Windows 10 Netzwerk für Dummies

Windows 10 Netzwerk für Dummies

Hab grad mal eine kleine PDF kreiert, die kurz und knapp zeigt, wie man die einzelnen Netzwerk-Einstellungsdialoge unter Windows 10 findet.

Fehler sind sicherlich drin, aber ich wollte sie dennoch niemandem vorenthalten.
Wer einen Fehler findet oder sonstige Kritik loswerden möchte, darf das gern in den Kommentaren machen.

Viel Spaß.

Download: Anleitung Netzwerk Windows 10

mobile App von iGraal getestet

Dass ich auf iGraal stehe, wisst ihr ja mittlerweile.
Umso mehr freut es mich, dass ich es endlich mal geschafft habe, die App für Tablets  und Smartphones zu testen, über die man in seinen bevorzugten Shops auch mobil einkaufen kann.

Die einzelnen Partner-Shops sind innerhalb der App übersichtlich in Kategorien sortiert und die einfach gehaltene Navigation macht Spaß.
Neu entdeckte Shops können per Klick als Favorit markiert werden, um später noch schneller darauf zugreifen zu können.

Öffnet man die Detail-Ansicht eines Shops, erfährt man, welche Rabatte/Gutscheine/Payback aktuell aktiv sind und man  kann sich dann per Klick zu dem Shop verbinden.

Zwar geschieht der eigentlich Kaufvorgang in einem iGraal-eigenen Browser und ist somit nicht sonderlich innovativ gehalten, aber der Log-In Vorgang für den Rabatt funktioniert dafür einwandfrei.

Hat man seinen Kauf getätigt, kann man in der Kontoübersicht verfolgen, wann was gutgeschrieben wurde. Hier findet man auch die persönlichen Daten und kann Auszahlungen veranlassen.

Insgesamt finde ich die App übersichtlich, intuitiv zu bedienen und zweckdienlich.

Die App erhält man kostenlos bei Google play oder im  App Store

True X-Mouse Gizmo

Wer schon mal unter Linux bzw. X11 gearbeitet hat, der wird unter Windows vermutlich eine ganz nette Funktion vermissen, die dafür sorgt, dass Text, der mit der Maus markiert wurde, direkt in die Zwischenablage aufgenommen wird.

Wer dieses Feature unter Windows nutzen möchte, kann sich ja mal  True X-Mouse Gizmo anschauen. Zwar erhält man damit keine 2. Zwischenablage, wie sie unter X11 verfügbar ist, aber Copy’n’Paste funktioniert über markieren und mittlerer Maustaste.

Einen Schritt weiter geht XMBC, welches eine komplette Neukonfiguration der Maus und deren Funktionen zulässt.

Set Sound Device für Windows 7/8

Wer, wie ich, verschiedene Soundkarten/Ausgabegeräte auf seinem Windows-Rechner installiert hat, wird sicherlich schon häufiger damit konfrontiert worden sein, dass die gezielte Ansteuerung des gewünschten Ausgabegerätes teilweise doch recht frickelig ist.

Glücklicherweise gibt es Programmierer wie Karsten Funk aus Hamburch, der das Tool SetSoundDevice erschaffen hat und es kostenfrei zur Verfügung stellt

Damit kann man ganz einfach Shortcuts erstellen, über welche man per Doppelklick zwischen verschiedenen Ausgabegeräten hin- und herschalten kann.

Ich habe somit 2 Icons auf dem Desktop:
eins für die Soundblaster mit den Boxen und eins für das G35 Headset.

Supergummigut!

Das verkaufte Lächeln – Film vs Realität

Ich guck grad den letzten Tatort „Das verkaufte Lächeln“ in der ARD Mediathek (verfügbar bis 04.01.2015) und hab mir schon im Vorfeld, als ich vom Thema der Episode hörte, gedacht, was da wohl wieder für ein Scheiss gezeigt werden würde.

Nicht selten werden in Filmen, die die Themen Computer, Internet, Sicherheit, Hacking, etc aufgreifen, Tools und Szenarien gezeigt, die einen einigermaßen versierten Anwender nur müde lächeln lassen.

Umso überraschter war ich darüber, wie sparsam und gezielt im genannten Tatort diese Tools eingesetzt wurden – noch dazu realistisch.

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