Verlust von Manpower durch Spaß-Mails

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Jetzt mal im Ernst – jeder von uns hat schon Mal eine Spaß-Mail erhalten, in denen lustige Bildchen, Texte oder PowerPointPräsentationen enthalten sind.

Was viele aber nicht wissen:
Dieser Scheiß kostet ein Haufen Geld und birgt zusätzliche Gefahren.

Zitat von Verbraucher gegen Spam:

Schädigung von Unternehmen:

Das Aussortieren von Spam bindet die Arbeitszeit der Mitarbeiter und führt zu Produktionsverlusten, die laut einer Statistik von Ferris Research mit voraussichtlich 130 Milliarden US-Dollar für das Jahr 2009 beziffert werden. Hinzu kommen Kosten für Reparaturen beschädigter oder überlasteter Systeme, Investitionen in Anti-Spam-Filter und zusätzliche Speichermedien.

Neben wirtschaftlichen Schäden bergen Spams weitere Gefahren wie Verletzungen der Menschenwürde, die Gefährdung Minderjähriger und die Bedrohung der Privatsphäre.

Ich hab mal ein hübsches Beispiel herausgepickt:

Herr Norbert.K@polizei.landsh.de schickt seine Spaßmail (Inhalt siehe unten) an seine Frau/Tochter/Schwester Sandra.K@kreis-rd.de.

Diese wiederrum leitet sie weiter an:
Nicol.H@kreis-rd.de
Yvonne.W@kreis-rd.de
Melanie.G@kreis-rd.de
Katrin.B@kreis-rd.de
Sonja.R@kreis-rd.de
Ulrike.M@kreis-rd.de
Andrea.P@kreis-rd.de
Silvia.G@kreis-rd.de

Frau Silvia.G@kreis-rd.de war dann so frei, die Mail erneut anzustossen – an:
Marlies.S@arge-sgb2.de und eine weitere Person, die das vorletzte Glied der Kette war, ehe mich die Mail erreichte.

Das Ganze übrigens innerhalb von 1 Tag! Ich wäre froh, wenn die Behörden meine Anliegen mal so schnell bearbeiten würden!

Aber weiter im Text:
Die o.g.  Empfänger haben mit hoher Wahrscheinlichkeit die Mail ebenfalls noch weitergeleitet und sorgen somit für noch mehr unnötige Arbeit, Traffic,  Kosten, Viren, Würmer und Trojaner.

Wer jetzt denkt, dass ich mit den Ausführungen übertreibe, der sollte sich vor Augen halten, dass die o.g. Empfänger alle in öffentlichen – von Steuergeldern finanzierten – Einrichtungen sitzen und diese Spaßmails während der Arbeitszeit „konsumieren“.
Ja, „konsumieren“ ist schon das richtige Wort, denn jeder weiß:
bei einer Mail bleibt es nicht!

Und warum der ganze Scheiß?
Wegen wahnsinnig spannenden Anhängen wie diesen:

 

 

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Jan B-Punkt

Jan B-Punkt

CEO, bitch!
Ich bin Jan, der Hauptakteur bei janbpunkt.de. Naja, eigtl. bin ich sogar der einzige Schreiberling hier. 1980 in Eckernförde geboren, lebe ich aktuell mit meiner Frau in Kiel und habe Spaß an Technik, Gadgets und dem Internet. Außerdem fotografiere und zocke ich gern. Verständlich, dass die meisten Artikel sich daher auf eben jene Themen beziehen.
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