Testbericht: Everki Beacon Notebook Rucksack


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Dank Conrad Electronic dufte ich in den vergangenen Tagen ein paar Produkte testen.
Unter anderem einen 18,4″ Notebook-Rucksack der Marke Everki.

Wie sich dieser geräumige Rucksack im Alltag schlägt, erfährst Du in diesem Artikel.

Was verspricht der Hersteller?

  • ein ultra-weich gepolstertes Laptop-Fach bietet Platz für Laptops bis zu 18“
  • inkl. Schutztasche für Spielekonsole
  • einfaches Beladen durch 180° aufklappbares Hauptfach
  • ideal für schwere Beladung und raue Wetterbedingungen
  • ein Hauptfach bietet genug Platz für eine Spielekonsole und Zubehör
  • bequem zu tragen durch gepolstertes 5-Punkt-Gurt-System

Betrachten wir doch mal die einzelnen Punkte und gehen ein wenig ins Detail.

Das Laptop-Fach

Das Laptop-Fach ist riesig und bietet Geräten bis zu 18,4″ Platz. Dabei ist es flauschig gefüttert und ausreichend gepolstert. Das flauschige Innenfutter sorgt praktischer Weise ganz nebenbei dafür, dass Geräte mit Klavierlack-Optik immer wie frisch aus dem Ei gepellt aussehen.
Was mir beim Laptop-Fach fehlt ist jedoch ein Gurt, mit dem man das Gerät zusätzlich gegen Hin- und Herrutschen sichern kann. Denn gerade kleinere Laptops neigen dazu im Fach zu rutschen, wenn man etwa laufen muss, um z.B. den Bus zu erreichen. Dieses Verhalten tritt aber in der Regel nur dann ein, wenn die restlichen Fächer leer sind. Sobald das Hauptfach etwas gefüllt ist, rutscht im Laptop-Fach kaum noch etwas hin und her.

Das Hauptfach

Das Hauptfach ist einfach großartig! Was man hier alles reingepackt bekommt geht über jede Vorstellungskraft ;)
In dem Hauptfach befindet sich besagte Schutztasche für z.B, eine Spielekonsole oder ein weiteres Notebook, welche man bei Nichtgebrauch herausnehmen kann. Entfernt man diese Schutzhülle, kommt ein Fach zum Vorscheinen, welches man quasi „ausklappen“ kann. Dieses Fach ist unterteilt und bietet Stauraum für weiteres Zubehör.
Ausserdem  gibt es im Hauptfach noch 4 verschliessbare kleinere Fächer und ein Dokumentenfach mit Reißverschluss, welches sich hinter der Schutzhülle verbirgt.
Um an all diese Fächer heranzukommen, kann man das Hauptfach um 180° aufklappen. Nimmt am Arbeitsplatz ordentlich Platz in Anspruch, ist aber unglaublich praktisch und kannte ich von Laptop-Rucksäcken so noch nicht.

Das Frontfach

Auf der Front des Rucksacks ist auch noch ein Fach mit Reißverschluss angebracht. Hier kann neben Stiften noch Kleinkram, wie z.B. Notizbuch, Schlüssel, etc. pp. untergebracht werden. Leider ist es durch den seitlichen „Eingriff“ nicht so einfach zu durchsuchen, wie die anderen Fächer.

Die Seitenfächer

An jeder Seite des Rucksacks gibt es jeweils ein kleines Fach für noch mehr Krempel ;)
Eines davon hat eine Kabeldurchführung, sodass man sein Headset-Kabel von dort aus über die Gurte zum Kopf führen kann, um etwa Musik zu hören oder zu telefonieren.

Regenhülle

Im Boden des Rucksacks befindet sich ein weiteres Fach, in welchem sich die Regenhülle des Rucksacks beheimatet fühlt. Diese kann man bei Bedarf über den Rucksack ziehen, um den Inhalt zu 100% vor Nässe zu schützen.
Gehört meiner Meinung nach zu jedem Rucksack. Hat mein 20€-Trecking-Rucksack vor 6 Jahren schon gehabt ;)

Trage-System

Ein Rucksack gehört auf den Rücken – sollte klar sein.
Um dies umzusetzen bieten sich die bekannten Schulter-Gurte an, welche ausserdem einen Brust-Verschluss haben. Weiterhin – und das finde ich richtig gut – kann man die Schulter-Gurte an verschiedenen Punkten individuell einstellen. So kann man nicht nur – wie von Rucksäcken gewohnt – unten ziehen und schieben, um sie weiter oder straffer zu stellen, sondern kann auch am oberen Ende den Lastpunkt des Rucksacks einstellen. Der Brust-Gurt ist ebenfalls verstellbar.
Die Gurte sind gepolstert und somit ist der Rucksack sehr angenehm zu tragen.
2 Griffe – einer oben, einer auf der Front – sind ebenfalls vorhanden und wirken, genauso wie die Schultergurte, sehr stabil.

 

Der Rucksack im Einsatz

Ich bin beruflich als auch privat viel unterwegs: Kundenbesuche, Foto-Shoots, LAN-Parties gehören genauso dazu, wie Arztbesuche, Einkäufe, Besuche im Fitness-Studio und was der Dinge mehr sind.
In den letzten 2 Wochen war der Rucksack immer dabei und musste zeigen, was er kann.

Kundenbesuche

Beruflich nutze ich ein MacBook Pro, welches natürlich im Laptop-Fach verstaut wird.
Dazu kommen noch die Standards Ladekabel, Maus, 2-3 Netzwerkkabel, Notizblock, 2-3 Getränke und ggf. ein Switch inkl. Ladekabel ins Hauptfach. Manchmal auch ein bisschen Werkzeug, sofern notwendig.
Im Front-Fach befinden sich dauerhaft Stifte und ein Notizbuch.

Foto-Shoots

Eigentlich besitze ich einen Foto-Rucksack. Dieser hat aber leider kein Laptop-Fach. Was liegt also näher, als zu probieren, den ganzen Kram in dem Everki zu verstauen?
Nichts. Genau ;)
Unglaublicher Weise hat alles reingepasst, was man für ein kleines Portrait-Shooting in der freien Natur braucht.
Lenovo Ideapad ins Laptop-Fach, Kamera und Objektive in das ausklappbare Fach im Hauptfach, Blitz(e), Funkauslöser und Streulichtblende oben drauf und den Kabel-Kram in die Seitenfächer.

Fitness-Studio

Neuerdings besuche ich ein Fitness-Studio, um meinem körperlichen Verfall ein wenig entgegenzuwirken. Um Zeit zu sparen, fahre ich direkt nach der Arbeit dorthin.
Dabei liegt das  MacBook im Laptop-Fach, und Nahrung, Getränke, Sportklamotten und Schuhe finden – neben den Dingen wie Ladekabel etc –  im Hauptfach Platz.  Passt wunderbar!
Etwas kritisch wird es, wenn ich meine Tageskleidung nach dem Umziehen in das Hauptfach quetschen will. So eine Baggy-Jeans nimmt unglaublich viel Platz ein ;)

Einkaufen

Den Einkauf erledige ich, um Zeit zu sparen, meist direkt nach der Arbeit, sodass zu den bekannten Dingen, wie Ladekabel und Co, noch der Einkauf im Hauptfach verstaut werden muss. Wenn man die Schutztasche für die Konsole/weiteres Notebook entfernt und das Falt-Fach nicht ausklappt, passen locker ein Sixer Bier plus Kleinkram in das Hauptfach. Mit etwas Geschick passt noch eine Pizza dazu.

Wetterfestigkeit

Da ich in Norddeutschland lebe – ihr kennt das Wetter bestimmt vom Hören-Sagen ;) –  konnte ich auch gleich die Auswirkungen von Hitze und Regen auf den Rucksack testen.
Wir hatten die letzten Wochen wirklich alles: 26°C Hitze, Sturm, Starkregen.

Ich muss sagen, dass ich absolut beeindruckt davon bin, wie der Rucksack das alles weggesteckt hat.  Trotz Verzicht auf die Regenhülle konnte ich nach einem 10-Minütigem Gang durch Starkregen keinerlei Feuchtigkeit im Inneren des Rucksacks feststellen.

„Einmal, im Ferienlager…“  hatte ich den Rucksack im Auto stehen gelassen, um mal zu schauen, wie sehr sich das Produkt im Inneren aufheizt, wenn er der direkten Sonneinstrahlung ausgesetzt wird. Nach etwa 2 Stunden in der prallen Mittagssonne, waren die Innereien doch noch recht kühl.
Dies entsprach meinen Erwartungen, hatte ich doch Gleiches bereits mit meinem Fotorucksack erlebt – wenn auch unfreiwillig.

Robustheit

Ich bin kein Mensch von Vorsicht und Rücksichtsnahme, wenn es um Gebrauchsgegenstände geht.
So habe ich auch beim Rucksack kein Auge zugedrückt, sondern ihn einfach benutzt, wie man einen Rucksack eben benutzt.
Ihr kennt das: man lässt ihn in die Ecke purzeln, schiebt ihn mit den Füßen beiseite und so weiter.
Nach 2 Wochen weist der Rucksack (noch immer) keine Gebrauchsspuren auf.
Seltsam! Muss. Grober. Werden.

Besonders erstaunt hat mich die Tragfähigkeit. Besonders beim Einkaufen. Man rechnet ja gerne mal damit, dass die Schulter-Gurte reissen, wenn man so einen Rucksack proppevoll stopft. Aber nix. Nicht mal ein Knacken an der Naht.
Leider besitze ich keine Personen-Waage und der Hersteller gibt keine Maximal-Last an, aber da geht einiges…

 

Fazit

Wenn mich jemand fragt, ob ich einen guten Laptop-Rucksack empfehlen könnte, würde ich ihm ganz klar dieses Produkt nennen.
Der Preis ist mit ca. €130,00 zwar kein Schnäppchen, aber gemessen an der Leistung, die man bekommt, doch absolut fair.

Wie bei der Notebook-Tasche bietet der Hersteller auch hier  eine eingeschränkte lebenslange Garantie auf seine Produkte an. Genaueres kann man  hier nachlesen.

Bilder zu dem Produkt gibt es hier zu sehen.

 

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Jan B-Punkt

Jan B-Punkt

CEO, bitch!
Ich bin Jan, der Hauptakteur bei janbpunkt.de. Naja, eigtl. bin ich sogar der einzige Schreiberling hier. 1980 in Eckernförde geboren, lebe ich aktuell mit meiner Frau in Kiel und habe Spaß an Technik, Gadgets und dem Internet. Außerdem fotografiere und zocke ich gern. Verständlich, dass die meisten Artikel sich daher auf eben jene Themen beziehen.
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