1. Blog’n’Burger Treffen in Kiel


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Gestern fand das erste inoffizielle Blog’n’Burger Treffen in Kiel statt – im Kitty Rock Belly Full.

Die Lokalität war nicht die schlechteste, aber auch nicht die beste Wahl, wie sich relativ schnell herausstellte.

Dass wir anfangs nur für 7 Leute reserviert hatten, jedoch rechtzeitig telefonisch noch 2 Leute nachgemeldet hatten, war sicherlich ein klein wenig riskant, aber meiner Meinung nach hätte uns das Personal bereits bei der Nachmeldung klipp und klar sagen müssen, dass die Kapazitäten nicht vorhanden sind, damit wir auf eine andere Burger-Bude hätten ausweichen können.

Vor Ort angekommen, gab’s stattdessen erstmal Panik beim Personal, wildes Tischerücken und eine längere Wartezeit für uns.

Als wir dann endlich alle saßen, kam dann, während der Getränkebestellung, die nächste Klatsche:
„Guten Abend, ein Hinweis vorweg: wir haben nur noch 8 Fleischpaddys. Beachten Sie das bitte bei der Menü-Wahl.“

„Äh! Hallo? Burgerladen? Wochenende? Wer plant da?“

Ich mein: wat sollas?
Und wenn die 20x lieber vegetarische und/oder vegane Burger verkaufen wollen… Dann sollen sie die Fleischdinger von der Karte nehmen.

Du kannst doch dem Kunden an einem Freitag Abend um ~21:30 (Küche hat bis 23:00 offen) nicht sagen, dass er in einem Burgerladen keine Burger mehr mit Fleisch bekommt.
Unprofessionell!

Überhaupt schien der Laden sehr auf vegane/vegetarische Speisen und Lebensweise ausgelegt und auch die Tischkärtchen mit Hinweis auf Patenschaften für Tierheimen etc wirkten irgendwie unangebracht. Für mich jedenfalls.

Naja, wir haben uns untereinander arrangiert und auch irgendwie unseren Spaß bei der Futterplanung gehabt.

Die Getränke kamen dann recht zügig und die Stimmung wurde wieder besser.

Bis das Essen an den Tisch kam.

Ob ich jemals wieder für einen Burger dieser Machart und Größe mehr als 6€ (€4.90 + extra Bacon = €6.40) ausgeben werde, kann ich an dieser Stelle nicht sagen, bezweifel es aber stark.

Geschmacklich war das Teil in Ordnung, jedoch merkte man erneut, dass hier Vegetarier und Veganer versuchen etwas umzusetzen, was ihnen nicht liegt.
Salat gehört auf einen Burger. Keine Frage. Aber kein ganzer Salat-Teller!!!
Hätte man den Salat gegen das Fleisch aufgewogen, hätte das Fleisch so dermaßen verloren.

Und auch die 3 Portionen Pommes gingen nach einigen Bissen zurück an die Küche. Die durften wohl etwas zu lange im Fett geschwommen haben, waren übercross und geschmacklich völlig daneben, da ungewürzt.

Die neue Fuhre war dann annehmbar, aber auch nicht wirklich konkurrenzfähig.

Das Personal war trotz unserer Sticheleien immer freundlich und bemüht, glänzte aber zeitweise durch absolute Unkenntnis über die eigenen Produkte. So wurde unter Anderem als Antwort auf die Frage, was denn genau auf Burger XYZ drauf sei, stumpf auf die Karte verwiesen und beim Servieren der Tomatenketchup (sehr hell) mit der Burgersauce (sehr dunkel und sehr(!!!) lecker) verwechselt.

Weiterhin hätte ich mich gefreut, wenn man als Kunde – wie eigentlich üblich – zwischen „plain buns“ und „sesam buns“ hätte wählen können.
Ich hasse Sesam auf Burgerbrötchen. Und wenn der Kram dann auch noch von unten angreift… Ahhhh!

Naja, wir haben uns jedenfalls alle ganz gut (auch über den Laden) amüsiert und mich persönlich hat es sehr gefreut, ein paar der Nasen, die man so „von online“ kennt, mal im real life zu treffen.

Auf das #BnBKiel2, welches voraussichtlich am 06.02.2015 im Holsteiner stattfinden wird, freue ich mich jetzt schon.

 

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Jan B-Punkt

Jan B-Punkt

CEO, bitch!
Ich bin Jan, der Hauptakteur bei janbpunkt.de. Naja, eigtl. bin ich sogar der einzige Schreiberling hier. 1980 in Eckernförde geboren, lebe ich aktuell mit meiner Frau in Kiel und habe Spaß an Technik, Gadgets und dem Internet. Außerdem fotografiere und zocke ich gern. Verständlich, dass die meisten Artikel sich daher auf eben jene Themen beziehen.
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2 Kommentare auf "1. Blog’n’Burger Treffen in Kiel"

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Mario Be
Gast

War ja ein voller Erfolg was das kulinarische angeht.
Wenn Du mal in Dortmund bist, dann zeige ich dir gerne, dass man für die Preise auch wirklich verdammt gute und große Burger bekommen kann.

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Oh, Du willst schon weiter?
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