Angespielt: 911 Operator

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Wer schon immer wissen wollte, wie das Leben als Disponent in einer Notruf-Leitstelle so abläuft, kann dies nun selbst ausprobieren.

In 911 Operator wird man nämlich in eben eine solche Leitstelle gesetzt und muss dann eine ganze Schicht lang Notrufe abfragen, Meldungen bearbeiten und Einsatzkräfte koordinieren.

Da das Spiel nicht in Deutschland programmiert wurde, ist es vielleicht nicht 100%ig realistisch und hat auch keine deutsche Sprachausgabe, liegt aber – soweit mir bekannt ist – nahe an der Realität und kommt mit deutschen Untertiteln und Dialogen in Schriftform daher.
Wer des Englischen also nicht mächtig ist, hat hier absolut keinen Nachteil beim Spielen.

Wie in einer echten Leitstelle, kommen auch in 911 Operator Anrufe rein und müssen möglichst schnell angenommen und bearbeitet werden.
Nachdem der Anrufer sein Anliegen geschildert hat, stehen dem Disponenten – also dem Spieler – in der Regel 3 Optionen zur Verfügung, mit denen er auf den Anrufer reagieren kann.
Hier sollten man sich unbedingt an die 5 Ws halten, um zielgerichtet helfen zu können.

Wo ist es passiert?
Was ist geschehen?
Wie viele Personen sind betroffen / verletzt?
Welche Art von Verletzungen / Zustände?
Warten auf Rückfragen/Instruktionen!

Manchmal klingelt auch nur der Apparat und der Anrufer sagt gar nichts.
Dann ist Improvisationstalent gefragt, um herauszufinden, ob es sich um ein sog. Hosentaschengespräch oder einen wirklichen Notruf handelt.

Ist die Situation analysiert, schickt der Disponent die benötigten Einsatzkräfte vor Ort. Sofern sie denn gerade frei sind. Denn leider startet man mit einer kleinen Flotte und kann diese erst nach und nach vergrößern.

Man muss also auch immer abwägen, ob „Menschen, die in der Öffentlichkeit Alkohol“ trinken wichtiger sind als ein betrunkener Autofahrer.

Das Equipment der Rettungskräfte ist zu Beginn des Spiels auch eher dürftig und muss im weiteren Spielverlauf verbessert und ergänzt werden.

Besonders genial finde ich, dass man Dank OpenStreetMap so ziemlich jede Stadt als Schauplatz des Geschehens hernehmen kann. Das macht das Ganze nochmal spannender.

So, das war viel mehr Text, als ich sonst zu einem Angespielt schreibe. Hören wir an dieser Stelle auf und schauen uns mal das Spiel in bewegten Bildern an.

Wer Bock hat, kann sich 911 Operator für 14,99€ bei Steam holen. Beim HumbleBundle zahlt man derzeit 11,99€

Viel Spaß!

 

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Jan B-Punkt

Jan B-Punkt

CEO, bitch!
Ich bin Jan, der Hauptakteur bei janbpunkt.de. Naja, eigtl. bin ich sogar der einzige Schreiberling hier. 1980 in Eckernförde geboren, lebe ich aktuell mit meiner Frau in Kiel und habe Spaß an Technik, Gadgets und dem Internet. Außerdem fotografiere und zocke ich gern. Verständlich, dass die meisten Artikel sich daher auf eben jene Themen beziehen.
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1 Kommentar auf "Angespielt: 911 Operator"

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