Ashampoo Backup Pro 11 angeschaut

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Jaff, Goldeneye und WannaCry.
3 Namen, die nichts Gutes bedeuten, da es sich bei diesen um Namen von sogenannter Ransomware handelt, welche in der Regel nichts anderes macht, als die Daten auf dem Rechner zu verschlüsseln, um dann Lösegeld zu erpressen.
Wer nicht zahlt, kommt nicht mehr an seine Daten.

Glücklich kann sich schätzen, wer fähig ist, in diesem Fall ein Backup aus dem Ärmel zu ziehen.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich bis vor Kurzem auch ein Backup-Muffel war und lediglich ab und an ein paar Daten per Microsoft SyncToy aufs NAS gespielt habe.
Aber so ein richtiges Backup? Neeeee… is nich.

Nachdem die Einschläge im Bekanntenkreis jedoch langsam näher kommen, hab ich meine Situation gründlich überdacht und mich auf die Suche nach geeigneter Software begeben.

Die Anforderungen waren nicht sehr hoch:

  • einfaches Erstellen von Backup-Plänen
  • komplettes Backup von Partitionen
  • verschiedene Ziele für Backupdaten (on- u. offline)
  • Live-System für den Notfall

Trotz dieser niedrigen Anforderungen hab ich im ersten Anlauf im Bereich Paid- und Freeware keine passende Software gefunden – entweder zu teuer, zu komplex, zuviel Spielkram drumherum oder kaum Erfahrungsberichte.

Irgendwann stolperte ich dann über Ashampoo Backup Pro 11.

Zugegeben: Ashampoo hat im IT-Bereich nicht gerade den Ruf, Profi-Software zu erschaffen, aber die habe ich in diesem Fall ja auch gar nicht gesucht und mit meinen bisherigen Käufen war ich auch immer zufrieden.

Ich hab mir also die Specs von Backup Pro mal genauer angesehen und dann, weil ich weiterhin skeptisch war, um eine Test-Lizenz gebeten.
Ashampoo war so frei, mir diese bereitzustellen und so konnte ich mir die Software genauer anschauen.

Was soll ich sagen: ich bin beeindruckt!

All meine Anforderungen wurden tatsächlich erfüllt.

Das Erstellen von Backup-Plänen geht easy und step-by-step von der Hand.
Jede Entscheidung, die zu treffen ist, wird erklärt und ist optisch verständlich dargestellt.
Man klickt sich einfach durch. Nach spätestens 10 Minuten ist der Backup-Plan erstellt.

Dabei kann man, wie von mir gewünscht, nicht nur ganze Partitionen sichern, sondern auch einzelne Ordner/Dateien.

Als Ziel werden lokale Laufwerke genauso wie Netzlaufwerke, Cloud-Speicher und WebDAV-Server unterstützt.

Backup-Medien sollten nur mit dem PC verbunden sein, wenn der Backup-Plan ausgeführt wird. In der restlichen Zeit sollten diese an einem anderen Ort aufbewahrt werden.

Weiterhin können die zu sichernden Daten verschlüsselt werden und selbst das Komprimierungsverfahren kann – wenn man denn möchte – angepasst werden.

Wer mag – und dazu rate ich – kann sich ein Rettungssystem (UEFI-Support inklusive) erstellen.
Dieses kann entweder auf einem USB-Stick oder CD/DVD geschrieben werden.
Sollte das System dann irgendwann mal gar nicht mehr starten wollen, bootet man von diesem System und kann dann die Daten vom externen Speichermedium wieder zurückspielen.
Dies funktionierte in meinem Test hervorragend, sodass ich beruhigt meinem ersten (ich hatte echt noch nie einen) Systemausfall entgegensehen kann.

Insgesamt mach Backup Pro 11 auf mich einen soliden Eindruck und ich müsste lügen, wenn ich schreiben soll, dass ich es nicht weiterempfehlen würde.
Gerade für den Otto-Normal-Nutzer (m/w), der einfach nur seine Daten auf eine externe Festplatte sichern möchte, um im Fall der Fälle eine Kopie zu haben, ist die Software genau richtig.

Für knapp 40€ (mit Ashampoo-Kundenaccount um einiges günstiger) kann man nichts falsch machen.

 

Nachfolgend gibt’s nochmal ein kleines Video, welches kurz zeigt, wie man einen Backup-Plan erstellt.

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Jan B-Punkt

Jan B-Punkt

CEO, bitch!
Ich bin Jan, der Hauptakteur bei janbpunkt.de. Naja, eigtl. bin ich sogar der einzige Schreiberling hier. 1980 in Eckernförde geboren, lebe ich aktuell mit meiner Frau in Kiel und habe Spaß an Technik, Gadgets und dem Internet. Außerdem fotografiere und zocke ich gern. Verständlich, dass die meisten Artikel sich daher auf eben jene Themen beziehen.
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