Jangespielt: UBOAT

Am 18.06.2016 wurde die Kickstarter-Kampagne zu UBOAT erfolgreich abgeschlossen und am 30.04.2019, also nur ein paar Jahre später, wurde die Unterseeboot-Simulation per Early Access auf Steam veröffentlicht.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht woher und warum, aber ich hatte kurz zuvor einen Key gemailt bekommen und hab mich – nachdem ich gefühlt sieben Mal das Tutorial gespielt habe – in den Sandbox-Modus gewagt.

Großer Fehler. Zu offen agiert. Feind spürt mich auf. Feind greift an. Boot schlägt leck. Wasser dringt ein. Crew tot.

Tja, ist halt nicht das recht arcade-lastige Crash Dive, sondern eben UBOAT, das hier gespielt wird. Und das ist kein Zuckerschlecken.

Ich bin kein U-Boot-Enthusiast, aber ich fand U-Boote schon immer spannend.
Mag sein, dass es daran liegt, dass ich in Eckernförde aufgewachsen bin und die Dinger direkt vor der Haustür hatte.
Daher hab ich auch den einen oder anderen Film aus dem Genre gesehen und ein paar der Spiele-Klassiker aus dem Bereich zumindest angezockt.

Ich mag U-Boote, bin aber kein Profi auf dem Gebiet.

Dennoch hatte ich an den bisherigen U-Boot-Sims immer was auszusetzen. Entweder zu arcade-lastig (s. o.), zu starker Realismus oder nur mit Mods ordentlich spielbar (z.B. Silent Hunter).
Irgendwie war immer was.

Nun kam UBOAT daher und deutet an, vieles anders machen zu wollen.

UBOAT is a simulator of a submarine from WWII era, yet different than all you have seen so far. It is a survival sandbox with game mechanics similar to that of Fallout Shelter while it’s primary theme is life of German soldiers like in Wolfgang Petersen’s film Das Boot. The boat is their home, but it can become their grave at any time.

https://www.kickstarter.com/projects/playway/uboot-a-ww2-survival-sandbox/description

Die Beschreibung trifft voll zu und das Spielprinzip passt für mich wunderbar.

Auf der einen Seite, muss man die Crew, deren Aufgaben und Versorgung verwalten, indem man das Boot im Querschnitt sieht und die Kameraden per Klick befehligen kann.

Auf der anderen Seite muss navigiert und das Schiff bzw. seine Geräte gesteuert und bedient werden, was durch Hilfsmittel auf einer zoombaren Karte bzw. einfache Bedienelemente der GUI geschieht.

Feines Schmankerl nebenbei:
man kann die Crewmitglieder im FPS-Mode steuern und somit bei Bedarf oder Lust durchs U-Boot laufen, an Deck spazieren oder die Flak selbst bedienen, um feindliche Einheiten zu durchlöchern. Irre spaßig und mal ganz anders, als man es von den alten U-Boot-Sims kennt.

Doch auch wenn UBOAT viel Spaß bringt, ist es – sorry – scheiße schwer!

Ich hab mittlerweile schon einige Anläufe unternommen, aber bisher noch nicht ein einziges Mal die einfachen Missionen abschließen können.

Entweder kommt mir eine Fliegerstaffel dazwischen und wirft mir Bomben vor, neben oder auf das Boot oder Schnellboote spüren mich auf und veranstalten das gleiche mit mir und meiner Crew.

Egal, das Spiel macht Spaß, man lernt aus seine Fehlern und sticht gleich wieder in See, nachdem man ggf. die Crew ergänzt, das Boot verbessert und das Lager aufgefüllt hat.

Eigentlich wollte ich ein Video aufnehmen, um einen Eindruck von UBOAT vermitteln zu können, jedoch dauert es trotz Timewarp-Funktion recht lange, bis es zu einem ersten Feindkontakt kommt. Das hätte ich sicher schneiden können, aber nöööö. Heute bin ich faul!

Dafür gibt’s ein paar Screenshots, den Trailer und demnächst mal einen Stream mit UBOAT.
Folgt einfach janbpunkt_de bei Twitch und ihr werdet informiert, wenn’s losgeht.

Für knapp 25€ kann man UBOAT bei Steam beziehen. Fairer Preis!

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=Ki8l3Ut07rU

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Jan B-Punkt

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Ich bin Jan, der Hauptakteur bei janbpunkt.de. Naja, eigtl. bin ich sogar der einzige Schreiberling hier. 1980 in Eckernförde geboren, lebe ich aktuell mit meiner Frau in Kiel und habe Spaß an Technik, Gadgets und dem Internet. Außerdem fotografiere und zocke ich gern. Verständlich, dass die meisten Artikel sich daher auf eben jene Themen beziehen.

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