GAIN – Das Edel-Magazin für Gamer

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Erinnert sich noch jemand an die alten Gaming-Magazine, in denen seitenweise Source-Codes für kleine Spiele oder Programme abgedruckt waren, die man abtippen musste, um sie ausprobieren zu können?

Gibt’s ja heute kaum noch.
Irgendwann wurden die Source-Codes von beigelegten Disketten abgelöst und diese wiederum später durch CDs bzw. DVDs ersetzt.

Eines ist meiner Meinung nach jedoch über all die Jahrzehnte gleich geblieben:
die schlechte, aufgeregte, unübersichtliche Aufmachung der Artikel und die dünnen Flatterseiten der Heftchen an sich.

Vor ca. 12-15 Jahren hab ich dann aufgehört, mir diese Zeitschriften zu kaufen, weil mir die Qualität (der Artikel) nicht mehr ausreichte und ich die gewünschten Informationen außerdem kostenfrei im Netz finden konnte.

GAIN Cover
GAIN Cover

Nun begab es sich, dass ich letzte Woche überraschend ein Paket erhielt, welches ein Ansichtsexemplar des GAIN Magazins beinhaltete, welches ich mir dann am Wochenende mal angeschaut habe.
Schließlich wollte ich wissen, ob GAIN etwas anders – vielleicht sogar besser – macht.

GAIN (GAmes INside) wird von einem Team aus zehn Redakteuren geschrieben, welche es sich zum Ziel gesetzt haben, kritisch und wahrheitsgetreu Spiele (PC u. Konsole) zu bewerten. In der Redaktion vertritt man die realistische Ansicht, dass Feedback wichtig ist und Publisher sowie Entwickler durch konstruktive Kritik und negatives Feedback lernen, dass es nicht reicht, mittelmäßige Spiele zu produzieren. Viel mehr ist echte Qualität und auch Weiterentwicklung gefragt und muss von Spielemagazinen und Spielern gemeinsam gefordert werden.

Das GAIN Magazin beschränkt sich jedoch nicht nur auf Tests, sondern beinhaltet auf seinen knapp 100 Seiten auch Artikel über Themen, die die Gaming-Szene beschäftigen. In meiner Ausgabe #3 ging es zum Beispiel um die Geschichte der Formel 1 in Videospielen, den Remaster-Wahn, Videospiele as a Service und Drogenkonsum beim Gaming.

GAIN Magazin
GAIN Magazin

GAIN ist ein unabhängiges Magazin und hebt sich nicht nur durch den Inhalt ab, sondern auch die die Wertigkeit.
Man möchte mit dem Magazin eine besonders angenehme Haptik erzeugen und setzt daher auf einen 135g starken Innenteil und einen 300g-Umschlag inkl. Zellophanbeschichtung. Das GAIN Magazin kommt außerdem im Art-Size Format daher und unterscheidet sich durch alle genannten Punkte daher deutlich von den üblichen Daddel-Heftchen, die man beim Höker um die Ecke im Regal finden kann.

Ich hatte beim Lesen nicht das Gefühl, ein mit Werbung gespammtes Gewirr aus möglichst vielen Testberichten, welche von 16-Jährigen (nichts gegen 16-Jährige!) geschrieben wurden, zu lesen, sondern ein Magazin, welches intelligente Texte enthält und eher auf den erwachsenen Gamer (w/m) ausgelegt ist.
Auf die Art von Zocker, die die hohe Qualität ihrer Lieblingsspiele auch beim Lesen von Testberichten vorfinden wollen.

Wer sich selbst ein Bild von GAIN machen möchte, kann das Magazin hier online bestellen (der offline-Vertrieb ist in Arbeit).
Die einzelne Ausgabe kostet 5€ (zzgl. Versand). Im Abo zahlt man für 4 Ausgaben 18€ (zzgl. Versand). Für mich ist das ein absolut fairer Preis, wenn man bedenkt, dass die Redaktion unabhängig arbeitet und das hochwertig hergestellte Magazin frei von Werbung ist.

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Jan B-Punkt

Jan B-Punkt

CEO, bitch!
Ich bin Jan, der Hauptakteur bei janbpunkt.de. Naja, eigtl. bin ich sogar der einzige Schreiberling hier. 1980 in Eckernförde geboren, lebe ich aktuell mit meiner Frau in Kiel und habe Spaß an Technik, Gadgets und dem Internet. Außerdem fotografiere und zocke ich gern. Verständlich, dass die meisten Artikel sich daher auf eben jene Themen beziehen.
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