Erfahrungsbericht: TP-Link M7200

Anlässlich des bevorstehenden Zelturlaubs, hegte ich schon länger den Wunsch, mir einen kleinen LTE-Router anzuschaffen, um im Fall eines nicht vorhanden WLANs auf dem Campingplatz, nicht per Smartphone „hotspotten“ zu müssen.

Es ergab sich im Juli, dass Amazon während einer Angebotsphase den TP-Link M7200 im Angebot hatte und ich diesen käuflich erwarb.

Der Zelturlaub hat zwar noch nicht stattgefunden, dennoch wurde das kleine „schwarze Internetkästchen“ bereits intensiv ausprobiert.

Die Inbetriebnahme ist denkbar einfach:
Karte rein, Akku rein, einschalten, verbinden, surfen. Die Standardwerte für SSID und WLAN-Passwort stehen übrigens unter dem Akkudeckel.

Natürlich kann man div. Einstellungen am Gerät vornehmen.
Da wären zum Beispiel die SSID, das WLAN-Passwort, die Signalstärke, Datennutzungsgrenze und einige mehr.

Dazu greift man entweder direkt per Browser auf die interne IP 192.168.0.1 des M7200 zu oder installiert sich die App tpMiFi auf seinem Smartphone, um darüber die Einstellungen vorzunehmen.

In der Praxis hält der 2000mAh Akku sich wacker. 6-8 Stunden dauerhaftes Surfen mit zwei Smartphones waren kein Problem, bei niedrigster Sendeleistung. Geladen wird per Micro USB.

Die max. LTE-Datenrate des Kleinen liegt bei 150Mbps im Downstream und 50 Mbps im Upstream. Konnte ich bisher nicht testen, da mein genutztes Netz aufgrund der Abdeckung bisher nicht mehr als 45Mbps verfügbar hatte. Reichte aber auch.

Das WLAN selbst funkt auf 2,4GHz only und unterstützt 802.11 b, g und n.

Nachdem das Gerät uns auf dem Burg Herzberg Festival vor der Kommunikationsflaute bewahrt hatte, hat es kürzlich als xDSL-Backup* hergehalten. Dazu wurde einfach die Fritz!Box mit dem M7200 gekoppelt und zack, konnte weiter gezockt werden.

Fritz!Box mit M7200 verbinden
Fritz!Box mit M7200 verbinden

Insgesamt überzeugt mich die kleine Kiste und ich freue mich schon, sie das nächste Mal einsetzen zu können.

*wer freenetFUNK verwendet, sollte natürlich das Ladekabel abziehen, da die Nutzung der Karte in stationären Routern verboten ist ;-)


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Jan B-Punkt

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Ich bin Jan, der Hauptakteur bei janbpunkt.de. Naja, eigtl. bin ich sogar der einzige Schreiberling hier. 1980 in Eckernförde geboren, lebe ich aktuell mit meiner Frau in Kiel und habe Spaß an Technik, Gadgets und dem Internet. Außerdem fotografiere und zocke ich gern. Verständlich, dass die meisten Artikel sich daher auf eben jene Themen beziehen.

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