Brot und Spiele für Alle!

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Da bin ich nu also offiziell ein Google Developer – also ein Entwickler für/bei Google.

Das bedeutet, dass ich Applikationen (das sind diese Apps/Programme für Android Smartphones) über GooglePlay verbreiten darf und somit natürlich ganz, ganz viel Geld verdienen kann, wenn die Apps toll sind und ganz oft runtergeladen bzw. gekauft werden.

So ganz ohne war der Weg dahin nicht und so richtig mit Freude erfüllt mich die Tatsache auch nicht wirklich.
Aber fangen wir von vorne an – in Kurzform.

Schon immer, seit ich Android kenne und nutze, wollte ich eine eigene App entwickeln und der Öffentlichkeit zugänglich machen. Gar nicht mal mit dem Hintergrund viel Geld zu verdienen, sondern einfach nur, weil ich mir vorstellte, wie cool das sein müsste, wenn andere Leute meinen Scheiss auf dem Handy haben und nutzen.

Also hab ich mir erstmal eine handvoll Bücher bestellt, gelesen, nix kapiert und die Idee sowie den Gedanken verworfen.

Später hat mich der Gedanken dann wieder gepackt und ich hab mich wieder mit dem Thema auseinandergesetzt. Wieder scheiterte ich. Der Hauptgrund war, wie auch beim letzten Mal, die Zeit.

Du lernst nicht einfach so programmieren. Du musst Zeit investieren. Und Geld.

Es war mir einfach nicht möglich zwischen der Arbeit und meinen anderen Hobbies was neues zu lernen. Also ich mein ernsthaft lernen. Nicht nur nebenbei reinziehen.
Klar, ich habe, auch dank Tim, jede Menge Input bekommen und Dinge gelernt, aber ich würde nicht von mir behaupten, dass ich Java oder C# schreiben kann.

Wie dem auch sei.
Irgendwie kam ich über Unity3d, Stencyl und Construct2 zu GameMaker und hab mich auf Anhieb in die „Engine“ verliebt.

GameMaker bietet ambitionierten Nutzer, die nur ein bisschen programmieren können, die Möglichkeit, auf einfache, schnelle Weise Erfolge in Sachen Spiel-Erstellung zu erzielen.

Eine Idee hatte ich.
Keine einzigartige, aber eine, die mich fesselte und mich dazu brachte, am Ball zu bleiben.
Ähnlich, wie ich bei meinem Servermanager für 7 Days to Die am Ball blieb, welcher in TCL/Tk geschrieben ist.

Schnell – echt wahr – war die Windows-Version von „Avoid“ fertig.
Nur die Basis, aber es machte Spaß, das Spiel zu testen und zu erweitern.

Zu diesem Zeitpunkt wurde mir klar, dass ich das Spiel auf einem Smartphone spielen möchte.
Nix einfacher als das.
Kostete mich nur $99 + VAT für die Professional Version, welche das Testen von Spielen auf einem Android-Geräten per USB-Verbindung erlaubt.
Teuer! Also verschoben.

Glücklicherweise (Glücklicher Weise?) gab es kurz darauf eben jene Version vergünstigt für $49 + VAT.
Gekauft!

Von da an war es um mich geschehen.
Ich hab die App bzw. das Spiel immerzu versucht zu verbessern und auf dem Handy getestet.

Irgendwann wollte ich mehr.
Ich wollte die App verteilen.
Kostenpunkt $199 + VAT für das Export-Modul, um die App als eigenständige Datei an Freunde und Bekannte verteilen zu können.

Ein ordentlicher Happen Geld. Definitiv!

Aber irgendwie – ich weiss gar nicht warum – konnte ich nicht widerstehen und habe daher kürzlich investiert.

Damit es sich auch wirklich lohnt, habe ich auch gleich o.g. Google Developer Account erstellt.
Hat mich nochmal $25 gekostet. Diesmal ohne Steuern (VAT).

Egal!
Ich habe nun die Möglichkeit, meine lustigen Ideen umzusetzen und der breiten Masse anzubieten.

Ob die breite Masse meine Ideen installiert und genauso viel Spaß daran hat, wie ich, bleibt fraglich.
Auch bleibt der fade Nebengedanke, dass ich eigtl. nicht richtig programmiere, sondern über Umwege ans Ziel komme.

Ist mir aber auch irgendwie egal.

Ich. Hab. Spaß!

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Jan B-Punkt

Jan B-Punkt

CEO, bitch!
Ich bin Jan, der Hauptakteur bei janbpunkt.de. Naja, eigtl. bin ich sogar der einzige Schreiberling hier. 1980 in Eckernförde geboren, lebe ich aktuell mit meiner Frau in Kiel und habe Spaß an Technik, Gadgets und dem Internet. Außerdem fotografiere und zocke ich gern. Verständlich, dass die meisten Artikel sich daher auf eben jene Themen beziehen.
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