Auf der Flucht vor Idioten

Puh!

Ich muss ja mal ganz ehrlich sagen, dass mir diese ganzen „Flüchtlings“-Diskussionen, Demos, Berichte, SocialMedia-Posts und auch sämtlicher andere damit verbundene Dinge so langsam aber sicher auf die Nerven gehen.

Nicht, weil ich was gegen Zuwanderung habe, sondern weil ich einfach nicht kapiere, wieso so viele Spacken eine Welle deswegen machen und sich gegen Zuwanderung sperren.

Ich bin echt nicht schlau, was diesen ganzen politischen Kram angeht – sage ich ja immer wieder – aber selbst, wenn man nicht soooo den Plan von der Materie hat, kann man sich doch anhand einfacher Fragen klarmachen, dass die Leute nicht grundlos zu uns flüchten und auf Hilfe angewiesen sind.

Die haben ECHTE Probleme da, wo sie weg wollen.
Da geht’s nicht um zu wenig Geld für ’ne Schachtel Kippen am Ende des Monats.
Da geht’s um Leben und Tod.

zum ArtikelAuf der Flucht vor Idioten

Schulterblick, ey!

Alter Schwede!
Aktuell scheine ich echt auf der Abschussliste zu stehen.

Ich musste diese Woche bereits gefühlte 1 000 000 auf der Schnellstraße und im Stadtverkehr voll in die Eisen gehen, weil so eine Nulpe den Schulterblick vergessen hat und mir sonst voll in die Seite geeiert wäre.

Vollspacken, ey!
Machste Schulterblick!

Ist doch nicht so schwer.

Kopp ein wenig zur Seite drehen, dabei die Augen geöffnet halten und den Toten Winkel sondieren.
Funktioniert in beide Richtungen.

Kostet kaum Zeit und sichert unser beider Leben.

Und NEIN, ein Weitwinkelspiegel reicht nicht!

Die Kür wäre dann, wenn man beim Spurwechsel zusätzlich den Blinker aktivieren würde.
Und zwar vorher – nicht währenddessen.

Danke!
Affen!

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=zrGPZA8ty9E

Good bye, Social Networks!

Wie sagt man so schön?
Man soll aufhören, wenn’s am Schönsten ist?

Nun, ich hab in der letzten Zeit immer wieder gemerkt, dass mir dieser Facebook-Twitter-SocialMedia-Kram nicht mehr das gibt, was ich ursprünglich daraus gewonnen hatte.

Es wird doch echt nur noch Scheiß bei facebook gepostet.
Die Leute fallen auf offensichtliche Fakes rein und geben sie naiv an die eigenen Freunde weiter von denen sowieso nur noch 1/8 wirklich mitbekommt, was abgeht, weil Facebook mit seinen Algorithmen dafür sorgt, dass man nur noch sieht und gesehen wird, wenn man sich aktiv am Spamming beteiligt.
Und wenn kein Fake zur Verfügung steht, wird halt zum 2000. Mal „das eine Video da“ geteilt.

Bei twitter ist’s zwischenzeitlich ähnlich schlimm.
Es gibt 2 oder vielleicht 3 anständige Clients, mit denen man zumindest ansatzweise die Kontrolle über die Tweets der ganzen Vögel da draussen behalten kann, ohne von den ganzen „sponsored Tweets“ geblendet zu werden.
Allerdings hat auch hier die Qualität der Tweets nachgelassen, sodass sich kein Mehrwert mehr für mich ergibt.

Im Ernst, es nervt einfach nur noch.

google+ ist eine Geisterstadt und die Kollegen ello.co und tsū.co waren von Anfang an Totgeburten.

Es ergibt für mich einfach keinen Sinn mehr, bei diesem Kasperkram mitzumachen und daher habe ich den Entschluss gefasst, mich aus dem Geschehen zurückzuziehen und mich nur noch hier im Blog zu verewigen bzw. hier meine geistigen Ergüsse zu veröffentlichen.

Ob ich meinen Account bei hitbox.tv auch löschen werde, muss ich noch überlegen.
Das ist für mich weniger SocialNetwork, als eher Mittel zum Zweck, um streamen zu können.
Ähnlich verhält es sich mit meinem YouTube-Kanal.

Mal gucken, wie ich das handhaben werde…

Wenn du dein Konto löschst, können es andere auf Facebook nicht sehen. Es kann bis zu 90 Tage dauern, alle deine Beiträge zu löschen, z. B. deine Fotos, Statusmeldungen oder andere in den Sicherungssystemen gespeicherten Daten. Während wir diese Informationen löschen, können andere Personen auf Facebook nicht darauf zugreifen.
https://www.facebook.com/help/224562897555674

Mir fällt die ganze Aktion sicher nicht leicht.
Gerade, weil Facebook für meine Frau und mich auch einen gewissen symbolischen Wert hat und ich ja auch gerne andere Beiträge kommentiere, bepöbel oder die Rechtschreibung dort korrigiere.
Aber was soll’s.
Das echte Leben mit echten Freunden und Kontakten geht ja weiter :)

Also dann, letzter Tag für uns, SocialNetworks.
Den schaffen wir auch noch.

 

Nachtrag vom 02.04.2015
Obiger Text ist an einem 1. April entstanden und die Konsequenz daraus daher nicht ernstzunehmen.
Ich könnte wahrscheinlich gar nicht völlig ohne Social Networks leben.
Drüber nachgedacht habe ich allerdings aus genau den genannten Gründen schon häufiger.
Wer weiß, vielleicht setze ich das ja doch irgendwann mal um.

 

Save a Biker? – Well, fuck you!

Obgleich ich es bei Facebook bereits mehrfach getan habe, muss ich auch hier grad nochmal meinem Ärger über eine gewisse Sorte Verkehrsteilnehmer Luft machen.

Nein, diesmal sind’s nicht die Radfahrer, sondern Motorradfahrer, die meine Timeline mit Beiträgen wie z.B. diesen hier vollrotzen:

 

Im Ernst?

zum ArtikelSave a Biker? – Well, fuck you!

Zeitumstellung 2015

Am 29.03.2015 wird die Uhr von 2:00Uhr um eine Stunde auf 3:00Uhr vorgestellt.
Wir schlafen also kürzer.

Am 25.10.2015 wird die Uhr von 3:00Uhr um eine Stunde auf 2:00Uhr zurückgestellt.
Wir schlafen also länger.

Nicht vergessen ;)

Im SOMMER stellen wir die Stühle VOR das Haus, im WINTER stellen wir sie ZURÜCK in den Schuppen.

Umstellung von Winterzeit auf Sommerzeit:
Die Umstellung erfolgt am letzten Sonntagmorgen im März. Die Uhren werden dann von 02:00 auf 03:00 Uhr vorgestellt.
Man verliert also eine Stunde.

Umstellung von Sommerzeit auf Winterzeit:
Die Umstellung erfolgt am letzten Sonntagmorgen im Oktober. Die Uhren werden  dann von 03:00 auf 02:00 Uhr zurückgestellt.
Man gewinnt also eine Stunde.

Mittlerweile reicht es aber auch, einfach »sommerzeit 2015« oder »winterzeit 2015« bei google einzugeben, um die Daten zu erhalten.

Aussichten für 2016
Die Sommerzeit 2016 gilt ab dem 27. März 2016. Am 30. Oktober 2016 wird dann wieder auf Winterzeit zurückgestellt.

Aber evtl. hat sich bis dahin ja die eine oder andere Petition durchgesetzt und die Zeitumstellung wurde abgeschafft ;)

Rauchfrei – Tag 100

Leute, wie die Zeit vergeht!
Ein Blick auf diesen lustigen Kasten rechts hier im Blog (ich zähl ja nicht selber) hat mir gerade verraten, dass ich und Frauchen schon 100 Tage rauchfrei sind.

Der Hammer!

100 Tage sind zwar nicht viel, wenn man sie mit den 17 Jahren vergleicht, die ich am Glimmstengel hing, aber HEY! 100 TAGE!!!
Darauf erstmal ne Zigarre…

Insgesamt fühl ich mich doch richtig gut mit ohne Kippen.
Ich bilde mir ein, weniger Magenprobleme zu haben, obgleich ich immer noch auf meine 20mg Omeprazol pro Tag angewiesen bin, um meinen Magensäurehaushalt im Griff zu halten. Das dauerhafte Sodbrennen, welches ich bei Tag 25 geschildert hatte, war etwa eine Woche später weg, nachdem ich die Omeprazol wieder einnahm.

Luftmässig merke ich bisher keine Veränderung.
Die Treppen in den 4. Stock sind nach wie vor ein Killer – besonders mit Einkäufen. Das wird sich wohl auch in Zukunft nicht ändern.
Da ich ja aktuell gar keinen Sport treibe, fehlen mir weitere Vergleiche.

Was sich jedoch richtig bemerkbar macht, ist die Ersparnis des Geldes.
Bummelig 150 € mehr pro Monat sind nicht unbedingt die schlechteste Auswirkung.
Man darf aber nicht vergessen, dass ein Teil vom Gesparten für mehr Essen ausgegeben wird.

Wo wir gerade vom Essen reden:
ich muss dringend etwas am oben angesprochenen Sportmangel ändern, sonst werd ich richtig fett!
Ich merke jetzt schon, dass sich eine – für meine Verhältnisse – beachtliche Menge Fett im und am Bauch ansammelt.
Das geht so nicht!

Mal gucken, ob ich mich für’s Radfahren begeistern kann.
Ausflüge in die Kieler Umgebung sollen soooooo scheiße ja nicht sein.
Und Frauchen kommt bestimmt auch mit.

Ob ich ab und zu noch Verlangen nach einer Ziggi habe?
Ja. Definitiv.

Jedoch sind die Abstände dieser Anflüge und deren Intensität mittlerweile so groß bzw. klein, dass es mir kaum noch auffällt.
Ab und zu kommt mir noch ein „Jetzt ne Kippe“ über die Lippen, aber dann war’s das auch schon wieder.

Insgesamt erlebe ich die Nichtraucherei durchaus positiv und werde bestimmt noch eine Weile dabei bleiben ;)

 

Tod im Internet – Was passiert mit meinem digitalen Ich?

Puh.
Über den Tod nachzudenken ist nicht grad eine meiner liebsten Beschäftigungen.
Zu groß die Ungewissheit vor dem, wie’s sich anfühlen mag.
Zu endgültig das, was sein wird.

Doch obgleich ich (und wohl auch viele andere) darüber nicht so gern nachdenken:
Facebook denkt darüber nach.

Wait! What?
Facebook macht sich Gedanken über meinen Tod?

Wollen die mir jetzt schon Bestatter als personalisierte Werbung vorschlagen?

zum ArtikelTod im Internet – Was passiert mit meinem digitalen Ich?

Aufreger der Woche!

Puh!
Ich bin ja mehr so der ruhige Typ (haha), aber manchmal könnte ich wirklich in echt Amok laufen.

Vielleicht erinnert sich ja noch jemand an meinen Ausraster, als die sog. Kindesmutter damals einfach entschieden hatte, dass das gemeinsame Kind getauft werden muss und ich absolut kein Mitspracherecht hatte bzw. meine Meinung mal so gar nicht berücksichtigt wurde.
Ich war halt gegen eine Taufe, da ich die Meinung vertrete, dass ein Mensch das selbst entscheiden können sollte, wenn er soweit ist.

Sah Madame halt damals nicht so und es gab ein unglaubliches Drama und viel böses Blut.
Bin ja kein Riesenarsch und halte auch nicht viel von Anwälten und so ließ ich sie dann irgendwann einfach machen.

Nun wurde das Kind also getauft (ich war übrigens der einzige in der Bank, der das Vaterunser konnte) und somit in die Gemeinschaft der Christen eingegliedert worden und hat gleichzeitig sein Glaubensbekenntnis abgegeben – ob ihm das damals so bewusst war weiss man nicht.
Jedenfalls ist mir nicht bekannt, dass das Kind seitdem jemals wieder eine Kirche von Innen gesehen hat.
Nicht einmal an Weihnachten, wie es ja sonst so bei U-Boot Christen üblich ist.

Heute fragte ich dann mal, wat eigtl. mit Konfirmation sei und erfuhr, dass „nur“ eine Feier/Party als Quasi-Jugendweihe angedacht ist, da es für eine Konfirmation ja schon zu spät sei.

Auf meine Frage hin, wer das entschieden hat, schrieb mir das Kind, dass es gefragt wurde (keine Ahnung, wie der Wortlaut der Frage war).
Immerhin.

ABER ABGESEHEN DAVON PLATZT MIR GRAD ECHT DER ARSCH!

Warum damals der riesen Zoff und das Trara und die Taufe, wenn das Kind nun nicht in die christliche Erwachsenenwelt aufgenommen werden soll/will und somit seine Rechte innerhalb der christlichen Gemeinschaft nicht vollumfänglich wahrnehmen kann?
Nicht, dass das Kind das je machen/wollen würde, aber so, wie es der Alten wohl damals um’s Prinzip ging, so hinterfrage ich ihre damalige Entscheidung und ihr Drängen auf die Taufe nun.

Antworten werde ich wohl nie erhalten.

Vielleicht sollte ich auf eine Konfirmation drängen…

 

Der Autor ist übrigens getauft und konfirmiert, hat aber sonst nix mit der Kirche am Hut und ist schon ewig mehr so der Agnostiker, obgleich er sehr wohl über das christliche Glaubensgedöhns informiert ist, was unter anderem auf viele Jahre Kindergottesdienst und gute Noten in „Reli“ zurückzuführen ist.