Kleine Lichtspiel-Uhr mit Arduino und Neopixels

Arduino kleine LED-Uhr Ziffernblatt

Seit ich mich mit dem Arduino beschäftige, finde ich die Neopixels aka WS2812 auch ziemlich geil.

Das sind quasi RGB-LEDs, die man alle einzeln ansteuern kann. Meist kennt man sie als Lichterkette, ich hab mir aber nun kürzlich einen Ring aus 12 WS2812 LEDs bestellt, um eine kleine Uhr damit zu bauen.

Der Anschluss ist denkbar einfach: 5V, GND, 1 digitaler PIN, fertig.

Für mein Projekt musste ich noch ein RTC (real time clock) Modul benutzen, da es ja sonst keine Uhrzeit gibt, die ich darstellen kann.

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Tür-/Fensterkontakt mit Arduino überwachen – jetzt mit Mail

Endlich ist mein Ethernet Shield für den Arduino angekommen und so konnte ich mich dran setzen, die Mail-Benachrichtung zu implementieren.

Denn was bringt mir eine Meldung auf dem PC, dass die Wohnungstür geöffnet wurde, wenn ich gar nicht davor sitze, sondern unterwegs bin.

Fun Fact:
Ich hatte mich bei der Bestellung des Ethernet-Shields gewundert, warum das Teil so teuer ist.
Nun weiß ich warum: es war ein zweiter Uno dabei.

Also flux das Shield auf den Uno gesteckt, LAN-Kabel dran und losgelegt.

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Tür-/Fensterkontakt mit Arduino überwachen

Gestern kam mein stabo 433MHz Türkontakt an und heute hatte ich dann kurz Zeit, das Teil mit dem Arduino zu koppeln und auszulesen.

Geholfen hat mir dabei der Blogpost von alexbloggt, welcher neben dem RF Code Sniffer von „justy“ auch eine kleine Sketch für die eigentliche Anwendung zeigt.

Neben dem Arduino und dem Türkontakt benötigte ich noch einen 433MHz Empfänger vom fundion Shop, um die Signale vom Türkontakt empfangen zu können.

Freundlicherweise sendet der staboTürkontakt nicht nur einen Wert, sondern zwei.
Naja, eigentlich ist es ein Wert, der von zwei IDs kommt. Somit kann ich zwischen „geöffnet“ und „geschlossen“ unterscheiden.

Der Aufbau ging schnell, das Eruieren der IDs ebenfalls und das Sketch von Alex ist flux kopiert, eingefügt und angepasst. Außerdem ist diese absolut selbsterklärend.
Zu beachten ist, dass man zuvor die RCSwitch Bibliothek installieren muss. Sonst geht gar nichts.

Funktionierte bei mir alles auf Anhieb und ich freue mich schon jetzt drauf, das Ethernet Shield für den Arduino geliefert zu bekommen, um meiner kleinen Alarmanlage eine Funktion zum Versenden von Mails spendieren zu können.

Das wird dann wahrscheinlich nicht ganz so einfach, aber ein wenig Herausforderung ist ja auch ganz nett.

Meine ersten Schritte mit Arduino

Da ja bald Weihnachten ist und ich schon gaaaanz lange so ein Mikrocontroller-Bastel-Teil haben will, habe ich mir am Wochenende kurzerhand ein Elegoo Uno R3 Ultimate Start Kit bestellt, welches gestern geliefert wurde.

Halt. Stop.
Erstmal eine Erklärung, worum es überhaupt geht.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=EbVmfGNwn0g

Verstanden?
Gut, ich auch.

Nach dem Auspacken, habe ich sofort die Arduino IDE und die Treiber installiert, um anschließend das Board selbst per USB-Kabel mit dem PC zu verbinden.

Der Uno startete umgehend und ich konnte die erste LED-Blinken Beispiel-Sketch (so nennt man hier die Programme) hochladen und ausführen.
Man mag es kaum glauben, aber die LED hat geblunken!!! \o/

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SteamVR mittels VRidge auf Android nutzen

steamvr_androidSeit ich damals das erste Google Cardboard bekommen habe, frickel ich daran rum, mein Android-Smartphone zum Oculus-Ersatz umzufunktionieren.

Hab ewig mit verschiedenen Apps und Streaming-Tools erfolglos rumgedoktort, bis ich dann vor einiger Zeit auf VRidge von RiftCat gestoßen bin. Außerdem ging zwischenzeitlich SteamVR live, was sich ebenfalls als sehr hilfreich erwiesen hat.

Heute hatte ich dann endlich mal wieder die Muße, mich damit zu beschäftigen und zu basteln.

Long story short: es läuft und es begeistert mich!

Im Prinzip ist es gar nicht so schwer:

  1. VRidge auf Smartphone installieren
  2. Partner-App auf dem PC installieren
  3. Partner-App auf PC starten
  4. App auf Smartphone starten
  5. verbinden
  6. ab in die Brille mit dem Smartphone
  7. SteamVR Spiel starten
  8. Brille aufsetzen und Spaß haben

Ich habe heute erstmal Gunjack (weil günstig) und Euro Truck Simulator 2 (weil vorhanden) angespielt und bin echt geflasht, wie geil das funktioniert.

Schaut einfach selbst, wie ich mich zum Affen mache. Hatte ich erwähnt, dass es unglaublich viel Spaß macht?

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=8Bw27cQ_DAc

Zu erwähnen sei noch, dass ich die App bisher nicht kalibriert habe und dadurch die Blickrichtung von alleine zur Seite driftet. Weiterhin wird das Smartphone (zumindest mein Oneplus X) nach 15-20 Minuten richtig heiß. Man sollte also aufpassen und dem Gerät eine Pause gönnen.

Außerdem laufen (noch) nicht alle Games, die mit Oculus, Vive, Steam-Zeugs etc pp funktionieren per VRidge. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Mehr Infos dazu und wie man die einzelnen Spiele eingerichtet werden müssen findet man auf der Hilfeseite von RiftCat.

Panik wegen infizierter Pokémon GO APK

Screenshot Hash DroidPuh, da schieben wieder einige richtig Panik, weil proofpoint.com eine infizierten APK von Pokémon GO gefunden haben will

Der Witz bei der Geschichte: die APK ist noch nicht einmal „in the wild“ aufgetaucht, sondern liegt nur auf einem Softwareverzeichnis, welches sowieso für infizierte Files bekannt sei.

… have not observed this malicious APK in the wild, it was uploaded to a malicious file repository service…

Im abschließenden Fazit nennt proofpoint das Ganze sogar „nur“ einen proof-of-concept – also einen Beweis, dass das Konzept (Leuten per Siteloads Malware unterzuschieben) aufgehen würde.

Natürlich sollte man sich darüber im Klaren sein, dass man Viren und Trojaner Tür und Tor öffnet, wenn man auf seinem Androiden die Installation aus unbekannten Quellen zulässt, aber so eine Welle zu schieben, obwohl eigtl. gar nichts passiert ist, finde ich schon ein wenig überzogen.

Wer sicher sein möchte, dass er sich keine infizierte APK gezogen hat, kann sich z.B. mit Hash Droid die SHA256 Prüfsumme zur heruntergeladenen Datei berechnen lassen und mit den Ergebnissen von proofpoint.com vergleichen.

GUT: 8bf2b0865bef06906cd854492dece202482c04ce9c5e881e02d2b6235661ab67
(Hash kann je nach installierter Version abweichen)

BÖSE: 15db22fd7d961f4d4bd96052024d353b3ff4bd135835d2644d94d74c925af3c4

Außerdem zeigt man auf der Seite von proofpoint.com noch 2 Screenshots der App-Berechtigungen, die immer wieder ein guter Anhaltspunkt dafür sein können, ob man sich eine Schadsoftware auf seinen Androiden geladen hat oder nicht.

Computer per URL aus der Ferne starten (schnelle Variante)

Manchmal sieht man ja echt den Wald vor lauter Bäumen nicht.
Kennt ihr auch, oder?

Ich brauche gelegentlich mal Fernzugriff auf meinen Computer daheim, um Dinge zu tun.
Da dieser PC aber meist ausgeschaltet ist, wenn ich nicht daheim bin, habe ich mir bisher immer damit geholfen, mich aus der Ferne auf meiner Fritz!Box anzumelden und mich dann durch die Netzwerkmenüs zu hangeln, bis ich dann meinen PC auswählen und remote starten konnte.

Heute ging mir das dann so auf den Sack, dass ich mich mal 2 Minuten länger mit der Materie beschäftigt habe und nun bloß noch eine bestimmte URL in den Browser eingeben muss, um meinen PC remote zu starten.

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Erfahrungsbericht: TrekStor Wintron 10.1 aka Volkstablet

trekstor_wintron_101Aus diversen Gründen habe ich mich entschieden, mir ein neues Tablet zuzulegen.

Nach einiger Recherche entschied ich mich für ein Gerät von One, welches dann aber nicht mehr geliefert werden konnte bzw. ich hätte lange auf eine neue Charge warten müssen.
Wer mich kennt, weiß, dass  warten nicht meine Stärke ist. Daher habe ich mich relativ spontan ohne weitere Suche für das TrekStor Wintron 10.1 (aka Volkstablet) entschieden, welches jedoch mit 10″ größer und etwa 40€ teurer als das One-Ding sein sollte.

Egal. Volkstablet!

Die Lieferung erfolgte Dank Amazon Prime über Nacht und so konnte ich einen Tag später das Gerät in den Händen halten und erstmalig einschalten.

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WLAN ist nicht gleich Internet

WLAN Skizze

Tja, da soll man doch denken, dass sog. „Digitale Nomaden“ ein wenig mehr Fachwissen über das Internet mitbringen, als der normale Nutzer, der hier und da mal bei Facebook reinschaut oder was im Netz bestellt.

Weit gefehlt, wie ich kürzlich feststellen durfte.
Denn der Unterschied zwischen WLAN und Internet(-Zugriff) scheint vielen „Sklaven des Internets“ und „Menschen, die mit telekommunikativen Technologien ihren Lebensunterhalt verdienen“selbst dann nicht klar zu sein, wenn sie sogar ganze Artikel über das Thema schreiben und darin sogar Tipps geben, mit welchen Tricks digitale Nomanden und Reisende überall auf der Welt ins Internet kommen.

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Meine ersten 3 Tage mit dem Oneplus X

Der GerätSchon seit einiger Zeit ziehe ich Smartphones aus dem Mittelklassebereich (unter 300€) den hochpreisigen Geräten vor.

Nachdem ich das Wiko Highway Signs nun langsam über habe, hatte ich wirklich die Qual der Wahl bei der Suche nach einem entsprechenden Gerät, dessen Größe möglichst unter 5 Zoll liegen sollte.

Ich suchte und suchte, schwankte zwischen Huawei, Lenovo und einem neuen Wiko, bis Falk mich schließlich auf das Oneplus X brachte. Die Spezifikationen lasen sich gut und der Preis schien auch fair.

Also bewarb ich mich auf das Gerät, welches nur über einen Invite zu kaufen ist und wartete ab.

Am 17.11.2015 erhielt ich dann endlich mein Oneplus X, nachdem ich ewig lange darauf warten musste und schon nicht mehr daran glaubte, dass es jemals geliefert werden würde.

Gut, das ist jetzt ein wenig überzogen formuliert, aber ein wenig seltsam war der Bestellprozess schon und aufgeregt hab ich mich auch ganz ordentlich darüber.

Aber mal der Reihe nach.

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