SteamVR mittels VRidge auf Android nutzen

steamvr_androidSeit ich damals das erste Google Cardboard bekommen habe, frickel ich daran rum, mein Android-Smartphone zum Oculus-Ersatz umzufunktionieren.

Hab ewig mit verschiedenen Apps und Streaming-Tools erfolglos rumgedoktort, bis ich dann vor einiger Zeit auf VRidge von RiftCat gestoßen bin. Außerdem ging zwischenzeitlich SteamVR live, was sich ebenfalls als sehr hilfreich erwiesen hat.

Heute hatte ich dann endlich mal wieder die Muße, mich damit zu beschäftigen und zu basteln.

Long story short: es läuft und es begeistert mich!

Im Prinzip ist es gar nicht so schwer:

  1. VRidge auf Smartphone installieren
  2. Partner-App auf dem PC installieren
  3. Partner-App auf PC starten
  4. App auf Smartphone starten
  5. verbinden
  6. ab in die Brille mit dem Smartphone
  7. SteamVR Spiel starten
  8. Brille aufsetzen und Spaß haben

Ich habe heute erstmal Gunjack (weil günstig) und Euro Truck Simulator 2 (weil vorhanden) angespielt und bin echt geflasht, wie geil das funktioniert.

Schaut einfach selbst, wie ich mich zum Affen mache. Hatte ich erwähnt, dass es unglaublich viel Spaß macht?

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=8Bw27cQ_DAc

Zu erwähnen sei noch, dass ich die App bisher nicht kalibriert habe und dadurch die Blickrichtung von alleine zur Seite driftet. Weiterhin wird das Smartphone (zumindest mein Oneplus X) nach 15-20 Minuten richtig heiß. Man sollte also aufpassen und dem Gerät eine Pause gönnen.

Außerdem laufen (noch) nicht alle Games, die mit Oculus, Vive, Steam-Zeugs etc pp funktionieren per VRidge. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Mehr Infos dazu und wie man die einzelnen Spiele eingerichtet werden müssen findet man auf der Hilfeseite von RiftCat.

Panik wegen infizierter Pokémon GO APK

Screenshot Hash DroidPuh, da schieben wieder einige richtig Panik, weil proofpoint.com eine infizierten APK von Pokémon GO gefunden haben will

Der Witz bei der Geschichte: die APK ist noch nicht einmal „in the wild“ aufgetaucht, sondern liegt nur auf einem Softwareverzeichnis, welches sowieso für infizierte Files bekannt sei.

… have not observed this malicious APK in the wild, it was uploaded to a malicious file repository service…

Im abschließenden Fazit nennt proofpoint das Ganze sogar „nur“ einen proof-of-concept – also einen Beweis, dass das Konzept (Leuten per Siteloads Malware unterzuschieben) aufgehen würde.

Natürlich sollte man sich darüber im Klaren sein, dass man Viren und Trojaner Tür und Tor öffnet, wenn man auf seinem Androiden die Installation aus unbekannten Quellen zulässt, aber so eine Welle zu schieben, obwohl eigtl. gar nichts passiert ist, finde ich schon ein wenig überzogen.

Wer sicher sein möchte, dass er sich keine infizierte APK gezogen hat, kann sich z.B. mit Hash Droid die SHA256 Prüfsumme zur heruntergeladenen Datei berechnen lassen und mit den Ergebnissen von proofpoint.com vergleichen.

GUT: 8bf2b0865bef06906cd854492dece202482c04ce9c5e881e02d2b6235661ab67
(Hash kann je nach installierter Version abweichen)

BÖSE: 15db22fd7d961f4d4bd96052024d353b3ff4bd135835d2644d94d74c925af3c4

Außerdem zeigt man auf der Seite von proofpoint.com noch 2 Screenshots der App-Berechtigungen, die immer wieder ein guter Anhaltspunkt dafür sein können, ob man sich eine Schadsoftware auf seinen Androiden geladen hat oder nicht.

Computer per URL aus der Ferne starten (schnelle Variante)

Manchmal sieht man ja echt den Wald vor lauter Bäumen nicht.
Kennt ihr auch, oder?

Ich brauche gelegentlich mal Fernzugriff auf meinen Computer daheim, um Dinge zu tun.
Da dieser PC aber meist ausgeschaltet ist, wenn ich nicht daheim bin, habe ich mir bisher immer damit geholfen, mich aus der Ferne auf meiner Fritz!Box anzumelden und mich dann durch die Netzwerkmenüs zu hangeln, bis ich dann meinen PC auswählen und remote starten konnte.

Heute ging mir das dann so auf den Sack, dass ich mich mal 2 Minuten länger mit der Materie beschäftigt habe und nun bloß noch eine bestimmte URL in den Browser eingeben muss, um meinen PC remote zu starten.

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Erfahrungsbericht: TrekStor Wintron 10.1 aka Volkstablet

trekstor_wintron_101Aus diversen Gründen habe ich mich entschieden, mir ein neues Tablet zuzulegen.

Nach einiger Recherche entschied ich mich für ein Gerät von One, welches dann aber nicht mehr geliefert werden konnte bzw. ich hätte lange auf eine neue Charge warten müssen.
Wer mich kennt, weiß, dass  warten nicht meine Stärke ist. Daher habe ich mich relativ spontan ohne weitere Suche für das TrekStor Wintron 10.1 (aka Volkstablet) entschieden, welches jedoch mit 10″ größer und etwa 40€ teurer als das One-Ding sein sollte.

Egal. Volkstablet!

Die Lieferung erfolgte Dank Amazon Prime über Nacht und so konnte ich einen Tag später das Gerät in den Händen halten und erstmalig einschalten.

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WLAN ist nicht gleich Internet

WLAN Skizze

Tja, da soll man doch denken, dass sog. „Digitale Nomaden“ ein wenig mehr Fachwissen über das Internet mitbringen, als der normale Nutzer, der hier und da mal bei Facebook reinschaut oder was im Netz bestellt.

Weit gefehlt, wie ich kürzlich feststellen durfte.
Denn der Unterschied zwischen WLAN und Internet(-Zugriff) scheint vielen „Sklaven des Internets“ und „Menschen, die mit telekommunikativen Technologien ihren Lebensunterhalt verdienen“selbst dann nicht klar zu sein, wenn sie sogar ganze Artikel über das Thema schreiben und darin sogar Tipps geben, mit welchen Tricks digitale Nomanden und Reisende überall auf der Welt ins Internet kommen.

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Meine ersten 3 Tage mit dem Oneplus X

Der GerätSchon seit einiger Zeit ziehe ich Smartphones aus dem Mittelklassebereich (unter 300€) den hochpreisigen Geräten vor.

Nachdem ich das Wiko Highway Signs nun langsam über habe, hatte ich wirklich die Qual der Wahl bei der Suche nach einem entsprechenden Gerät, dessen Größe möglichst unter 5 Zoll liegen sollte.

Ich suchte und suchte, schwankte zwischen Huawei, Lenovo und einem neuen Wiko, bis Falk mich schließlich auf das Oneplus X brachte. Die Spezifikationen lasen sich gut und der Preis schien auch fair.

Also bewarb ich mich auf das Gerät, welches nur über einen Invite zu kaufen ist und wartete ab.

Am 17.11.2015 erhielt ich dann endlich mein Oneplus X, nachdem ich ewig lange darauf warten musste und schon nicht mehr daran glaubte, dass es jemals geliefert werden würde.

Gut, das ist jetzt ein wenig überzogen formuliert, aber ein wenig seltsam war der Bestellprozess schon und aufgeregt hab ich mich auch ganz ordentlich darüber.

Aber mal der Reihe nach.

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ASUS Zenfone2 – Mein Eindruck

Das ASUS Marketing Team Deutschland war so frei, mir – passend zum Verkaufsstart in Deutschland – ein Zenfone 2 als Leihgabe für Testzwecke zu überlassen und so habe ich mein Wiko Highway Signs flux in die Ecke gestellt und mich seither mit dem Zenfone 2 beschäftigt.

Hier möchte ich nun meine Erfahrungen und meine Eindrücke zu dem Gerät ausführen, um geneigten Käufern evtl. eine kleine Hilfestellung zur Kaufentscheidung geben zu können.

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Kurzer Erfahrungsbericht: meine erste SSD

Gestern habe ich meine allerste SSD geliefert bekommen und wollte sie abends natürlich gleich einbauen und nutzen.

Da meine „c:“-Partition gut 230GB groß ist (fragt mich bitte nicht, warum ich das damals so angelegt habe), entschied ich mich für eine Samsung MZ-75E250B/EU EVO 850 interne SSD 250GB (6,4 cm (2,5 Zoll), SATA III) schwarz$ welche – abgesehen vom Samsung Software-Paket – ohne Zubehör geliefert wird.
Schrauben und Einbaurahmen sollte man also bereits zur Hand haben, wenn man die Platte nicht einfach im Gehäuse rumhängen lassen möchte.
Ich hatte weder das Eine noch das Andere im Haus und somit baumelt die Platte halt.
Wiegt nix und bewegt sich eh nicht. Also geht pfuschen mal klar.

Rechner nach dem Einbau wieder hochgefahren und die Migrationssoftware von Samsung installiert, um anschließend die alte HD klonen zu können.

Die Installation der Software machte keine Schwierigkeiten (warum auch) und so konnte der Spaß beginnen.
Quell- und Zielplatte auswählen, Start drücken und warten.

So zumindest der Plan.

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DreamMe – Smartphone als Nachtlicht

Hab grad mal wieder Kickstarter durchforstet und bin dabei über die Kampagne für DreamMe gestoßen.

DreamMe macht aus dem Smartphone (oder Tablet) quasi eine Nachtlicht-News-Mitteilungs-Schäfchenzähl-Zentrale.

Dem Mann der Erfinderin von DreamMe ging das nächtliche Smartphone-Gewusel seiner besseren Hälfte wohl so sehr auf den Senkel, dass die Dame nach einer Möglichkeit suchte, ihr Smartphone nachts nutzen zu können, ohne ihren Geliebten in seinem leichten Schlaf zu stören.

Ich mein, wir kennen das doch alle: da willst kurz nochmal die NSFW-Sektion bei 9gag anschauen und *zack* ist die Liebste/der Liebste wach, weil das Display so schweinehell ist.

DreamMe soll hier helfen.

Genau genommen handelt sich dabei um ein Linsensystem, welches aufs Smartphone Display gestellt wird und dann fokussiert werden kann, sodass man zuvor eingestellte Informationen über die DreamMe-App an die Decke projiziert bekommt.

Wie genau das funktioniert, kann man entweder auf Englisch auf der DreamMe Kickstarterkampagne erfahren oder man besucht die DreamMe Website, wo alle Infos auch auf Deutsch vorhanden sind.

Ich hab mal mitunterstützt und bin gespannt, was da so auf mich zukommt.

Nur Uhrzeit und Schäfchenzählen ist langweilig.
Daher habe ich Yvonne folgende Fragen gestellt und entsprechende Antworten bekommen.

 

Was wird die pro Variante der App kosten?

Wir haben den Preis noch nicht ganz genau festgelegt. Es wird aber ein einmaliger Upgrade-Preis sein und er wird niedriger liegen als der Preis für einen zusätzlichen Fokusring (d.h. unter 4€). Im Wesentlichen ist das Ziel zu verhindern, dass einfach jemand DreamMe`s kopiert und die DreamMe Apps benutzt.

 

Wird man Filme über die App an die Decke projizieren können?

DreamMe verwendet ja nur einen Ausschnitt des Bildschirms – um den ganzen Bildschirm zu projizieren bräuchte man eine riesige und extrem teure Optik.
Weiterhin benötigt man für die Projektion den maximalen Kontrast – d.h. Graustufen können nur sehr beschränkt dargestellt werden.

All dies zusammengenommen bedeutet also, daß es mit DreamMe nicht möglich ist Filme an der Decke zu schauen – und glaube mir – wir haben wirklich alles probiert J

 

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=p0Rkjah1EV0

Ein Würfel in einem Würfel in einem Würfel

Ich finde das ja schon echt krass, was manche Leute handwerklich so drauf haben, und wie sie Maschinen nutzen, um ihre Ideen umzusetzen.

Allein schon die Herangehensweise und die Arbeitsabläufe für die Erstellung von diesem Cube-Cube-Cube zu entwickeln…
Hab mir das ein paar mal genauer anschauen müssen, um zu kapieren, wie die eckige Form im Inneren zustande kommt.
Hammer!

Kann natürlich auch sein, dass es total einfach ist.
Vielleicht gibt’s ja einen „Metaller“ unter meinen Leserinnen und Lesern, die mehr dazu sagen können.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=AuS6HDHc7XE

Hier habe ich noch eine nette Anleitung für den Würfel im Würfel gefunden, wie man das Ding nachfräsen kann. Hab leider selbst keine Drehbank, sonst würde ich das glatt mal versuchen ;-)

 

Update: Mittlerweile gibt es auch das Mutter in Mutter-Projekt.